Panic Attacks Message Board
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JustElliot

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Reply with quote  #1 

Sei BEREIT dir durch die GAS das schlimmste antun zu lassen (lass all die Symptome einfach präsent sein) und tue damit dem Kampf ein Ende bereiten. Tue zum Beispiel fernsehen und sei bereit die schlimmsten Symptome deines Lebens zu haben und verrückt zu werden, falls es das sit, was du fürchtest. Du kannst es sowieso nicht bewusst kontrollieren, also wieso versuchst du es überhaupt noch? Es gibt NICHTS, das du tun kannst, akzeptiere diesen Fakt.
Hör auf dich daran festzubeißen, den Zustand zu verändern/die Art wie du fühlst und bleibe beschäftigt. Du wirst aufhören besorgt zu sein, weil du bereit bist das schlimmste zu erleben (keine Vermeidung) Das ist es, worum es bei Akzeptanz geht.

Akzeptanz bedeuet aufzugeben, bereit sein durch die Hölle zu gehen un dadurch dei Angst vor der Angst zu nehmen, bis dir bewusst wird, dass es nichts weiter war, als die Symptome von Erschlöpfung. So als würdest du 15 Meilen rennen, ohne eine Pause zu machen. Deine Muskeln tun weh. Aber das fürchtest du nicht, wieso? Die gute Sache ist jene: Du bist "trainiert" jede Menge Stress auszuhalten.

Sorgen (versuchen etwas zu vermeiden) -> Symptome des Sorgens (all die Symptome der Erschöpfung die du zu vermeiden versuchst, weil du sie fürchtest) - Vermeidung - Symptome - Vermeidung - Symptome - Vermeidung (...)
Was passiert wenn du die Sorge über die Symptome wegnimmst? Wenn du jeden geringsten Zweifel über deine Symptome ignorierst und sie damit als normale Zeichen von Erschöpfung anerkennst, ohne sie weiter zu fürchten?

Das Gleiche passiert mit der Panikstörung, nur dass dort etwas als Lebensgefahr eingeschätzt wird und deshalb eine PANIKREAKTION entsteht, als würdest du von einer lebensbedrohlichen Situation fliehen wollen.

Diese Technik funktioniert mit der Generalisierten Angststörung und Panikstörung. Trete dem entgegen was du fürchtest und lass es sein Spiel treiben, ohne es beeinflussen zu wollen, indem du dich ganz mit etwas anderem beschäftigst. Diese Symptome verdienen KEINE Beachtung.

Ps. Falls du, nachdem diese beiden Kreisläufe nachgelassen haben, Depression verspürst liegt es wahrscheinlich daran, dass du erschöpft bist. Jemand sagte mir erst vor ein paar Stunden, dass er das auch hatte, weil seine "Batterie" durch den ganzen Stress aufgebraucht war und er emotional abgeflacht ist. Klar sieht man sich in so einem Zustand nicht allen Herausforderungen gewachsen. Wer einen Marathon rennt, braucht sich erstmal ausruhen, bevor er weitermacht, um seine Kräfte zu sammeln.


Auf der englischen Seite tummeln sich ein paar wirklich gute Leute, die sich it der Methode auskennen. Einer von ihnen (kgunst) schrieb:


Quote:
Wenn du Angst davor hast, wird es niemals verschwinden, dann wirst du dich NIEMALS erholen. Du musst an den Punkt gelangen, an dem sich ängstlich zu fühlen bedeutungslos für dich wird. Dir ist es egal ob es passiert oder nicht.

Ich glaube, dass diese extremen Formen der Empfindungen von Angst oder Panik nur dann auftauchen können, wenn man sie fürchtet. Hätttest du wirklich keine Angst vor den Empfindungen, dann würden sie nie wieder auftauchen. Du würdest sie vieelleicht fühlen, wenn du wirklichem Stress oder einer wirklichen Gefahr ausgesetzt wärst, aber die Empfindungen selbst würden bedeutungslos sein und KEINE ANALYSE mit sich bringen.

Merke dir immer, dass der Teufelskreis durch die Furcht am Leben erhalten wird. Verliere die Furcht und der Teufelskreis ist zu Ende.


Auch hier habe ich diesen wunderbaren Satz nochmal hervorgehoben, denn das ist die Wahrheit darüber.
Es gibt viele natürlichen Ängste und Sorgen, die Angst vor den Angst/Stress/Panik-reaktionen sind keine von ihnen.

Tja, das in grün geschriebene ist das einzige, was du wissen brauchst, um zu heilen. Es gibt absolut NICHTS, das du AKTIV TUN KANNST, um zu heilen (außer möglicherweise gute Wege finden, um es zu ignorieren). Es ist ein natürlicher Heilungsprozess (wie der einer Wunde), der sich einschaltet, sobald du das Sorgen über diesen Mist aufgibst. GIB EINFACH AUF. ICH TUE ES AUCH. Wir alle tun es. Jeder Moment, Jede Sekunde, von der an du anfängst einen Scheiß zu geben, ist ein Schritt näher zur Ruhe. Worauf wartest du noch? Wieso willst du auch nur noch eine Sekunde verschwenden? Außerdem hast du das schlimmste wahrscheinlich schon erlebt. Es gibt keinen Grund es immer wieder durchzukauen, denn schlimmer wird es nicht.

--- Zusatz am 25.10.2015

http://www.anxietycoach.com/anxietytrick.html (und wieder hoffe ich dass es OK ist, Jeff, dass ich das hier poste, aber den Grund habe ich in der englischen Sektion schon genannt)

Dort steht nochmals erklärt was der "anxiety trick" ist, also der Angst-Trick.

Im Grunde wissen wir mittlerweile schon was schief gelaufen ist. Doch dort wird es, leider halt in englisch, nochmals von einem Experten erklärt. Sogesehen der gleiche Inhalt, nur nochmal etwas anders erklärt. Definitiv lesenswert.

* If you have Generalized Anxiety Disorder, you keep getting tricked into believing that you're about to be driven mad by constant worrying. (von der Seite)
Mir war meist gar nicht bewusst wie SEHR ich fürchtete, von dem Stress und der Angst verrückt zu werden. Doch ständig überprüfte ich, ob ich Dinge auf dem Kopf sah, ich Dinge hörte, die andere nicht hörten usw. all dieser Schwachsinn. Aber du wirst dadurch nicht verrückt, wie er es auch sagt (und alle anderen).

* If you have Panic Disorder or Agoraphobia, you keep getting tricked into believing that you're about to die, go crazy, or lose control of yourself. (auch von der Seite)

Tja, das sind die Punkte Herzphobie, Angst die Kontrolle zu verlieren, Angst verrückt zu werden.

Mach dir vielleicht bewusst, dass diese Dinge SYMPTOME sind. Hier geht es wieder nur darum, dass du etwas unangenehmes (also der Zustand immer noch) als eine Bedrohung siehst, auch wenn du es vielleicht gar nicht so bewusst bemerkst. Um dieser Bedrohung zu entgehen schmiedest du Pläne, um diese Symptome/Situationen von denen du glaubst, dass sie es auslösen könnten aus dem Weg zu gehen. Obwohl keine deiner Befürchtungen wahr wird. Das sind nur falsche Reaktionen auf unangenehme Befindungen.

Greif es an der Wurzel und mache dir nochmals bewusst, dass du nicht in Gefahr bist. Weder dein Verstand/Geist, noch dein Körper.

Aja, der Rest ist halt auf der Seite lesbar. Diese ganzen schützenden Maßnahmen sind total unnötig. DU brauchst keine "Kontrolle", du musst die vermeintliche Kontrolle aufgeben. Kapieren dass es nichts bringt dich vor etwas zu schützen, das gar nicht so beschissen ist wie du glaubst. Vielleicht schreibe ich innerhalb der nächsten Woche nochmal etwas dazu, habe viel zu erzählen, aber wenig Lust im Moment.

scheißdreckforschung.png 
Fang aber nicht an deine Gedanken zu bekämpfen. Sage ihnen, so doof es sich anhört, hallo und erkläre dir selbst, dass du keinen Schutz brauchst. Renn nicht vor der Angst fort, warte bis sie geht. Wie dort auf der Seite gesagt wird "Du gehst erst, wenn die Angst geht"

Nichts äußeres verursacht Stress,
nichts äußeres verursacht Angst

Have a nice day und gute Besserung aus der Falle der Pseudo-Gefahr



Zusatz 31 Oktober

GAS: Hilft es dir zu wissen, dass du deine Gedanken fürchtest? Im Grunde fürchtest du zwar den Stress, aber letzten Endes machst du deine Gedanken dafür verantwortlich.
Die Wahrheit ist folgende: deine Gedanken an sich sind keine Gefahr und auch nicht der Grund für dein Unwohlsein, dafür ist lediglich der glaube daran, dass es gefärlich/unangenehm wäre verantwortlich. Die Antwort liegt wieder einmal in der Reaktion auf deine Gedanken.
Du fürchtest deine Gedanken! Ist das nicht witzig?

Du versuchst sie zu verändern, zu vermeiden... malst dir dafür hypothetische Situationen aus, um jedem stress zu entgehen, um keine "schlechten" Gefühle mehr zu empfinden..

Aber mal wirklich: Stress ist das natürlichste der welt, jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens stress empfinden und davon mehr als genug. Es ist genauso allgegenwärtig wie Trauer, Wut und auch Freude!

Sorgen saugt Energie, das ist klar, aber nur das Sorgen über deine Gedanken führt zu diesem stressigen Kreislauf, der dann zu einer Überlastung führt. Ohne die Furcht vor deinem Gedanken würde das alles nicht möglich sein. Ändere das Verhältnis zu deinem Gedanken und erkläre sie für unschuldig für die Situation.
jeff

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Reply with quote  #2 
Jetzt müssen wir mehr Deutsch sprechende Leute hier, um diese zu lesen!
PMelol

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Reply with quote  #3 
Das solltest du fuer uns alle in Englisch uebersetzen [tongue]
JustElliot

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Reply with quote  #4 
Ich schätze wenn ich das tun würde, müsste ich es viel kürzer fassen. Denn der eigentliche Sinn dahinter ist SEHR einfach.. das heißt, es ist kein Mysterium. Es ist nur die Angst vor den blöden Symptomen, das ist der einzige Unterschied zwischen uns Menschen.
Wie Claire Weekes sagt, muss man den Kreislauf unseres Verhaltens einfach nur umdrehen, und zwar von:

Stress -> Angstreaktion -> Stress -> Angstreaktion (wie es bei uns der Fall ist/war)

zu

Stress -> Akzeptanz -> weniger Stress -> Akzeptanz -> und evtl. irgednwann Ruhe (wie es bei normalen Menschen der Fall ist)

Sie sagt auch,dass wir uns keine komplizierte Taktik ausdenken müssen oder einem bestimmten Pfad zur Erholung, sondern man muss sich nur das Wort Akzeptanz merken. Und so ist es.

+ WICHTIGE INFO: Meine Therapeutin meinte zu mir: "Erst ab einer Woche merkt man einen Unterschied, Stress braucht eine Weile, bis er abgebaut ist. Lass erst keinen Erfolgsdruck aufkommen und habe Geduld." <- Diese Aussage kann ich wie gesagt bestätigen.
PMelol

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Reply with quote  #5 
Ja, es ist nicht sehr schwer.....

Unser Angst macht das was einfach ist schwer -_-
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