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Hannah

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Reply with quote  #46 
Hallo Giligan,

ich habe schon ein richtig schlechtes Gewissen...Mit geht es momentan so saugut, dass ich gar nicht mehr an all den Panikkram gedacht habe...Bis auf gestern, wo sich eine leichte Depo-Attacke angekündigt hat, ist bei mir alles bestens. Dennoch bin ich mir bewusst, dass jeder Tag eine neue Herausforderung sein kann.

Wie geht es dir???
Ganz liebe Grüße zurück.

Gilligan

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Reply with quote  #47 
Hallo liebe Hannah,

wie geht es Dir nach so langer Zeit???

Bin gespannt, was es bzgl. Panik neues bei dir gibt (oder eben auch hoffentlich nicht )...

Also???

Vielleicht können wir uns mal wieder austauschen???

Liebste Grüße von Gilligan

venezia

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Reply with quote  #48 
Hallo ihr alle!

Ich hab mich nach langer Zeit mal wieder dazu entschlossen ins Forum zu schreiben.
Wie geht es euch? Habt ihr ab und zu noch Tiefphasen? Wie geht ihr damit um? Leidet ihr noch an Dp/Dr?
Also bei mir ist es wie eine Achterbahnfahrt. Mal gehts mir gut, mal gehts mir wieder schlechter.

Im Moment gehts mir zum Beispiel wieder schlechter. Ich bin die ganze Zeit nervös, "checke" oft wie es mir geht, und ob die Dp/Dr wiederkommt und mache mich so schon seit ein paar Tagen/Wochen selber fertig.

Dazu kommt noch, dass ich ein bisschen hypochondrisch veranlagt bin. Ich bin "überzeugt" davon, dass jeder Schmerz, jede Sache die mir an meinem Körper auffällt, irgendwas Schlimmes ist. In diesen Tagen hab ich zum Beispiel oft Schwindelattacken und ein Rauschen im Ohr (ab und zu). Natürlich gehe ich auf alle möglichen Foren, wo sich "Experten" rumtreiben und wo ich dann meine Bestätigung bekomme. Heute war ich mir ganz sicher einen Hörsturz zu bekommen Dadurch bin ich natürlich die ganze Zeit angespannt... was dazu führt, dass ich irgendwann so erschöpft bin, dass die Dp/Dr nicht mehr weit ist. Oh man.... kennt das eine von euch auch? Diese Spirale?

So, ich werd jetzt weiter lernen gehen, bin nämlich auch noch im Prüfungsstress...

Liebe Grüße an euch alle!



__________________
when you stop hoping, you start dying a little...
Hannah

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Reply with quote  #49 
Hallo Ihr Lieben,

hier mal wieder ein Zeichen von mir. Wie geht es Euch? Leider haben wir das Forum ja ganz schön schleifen lassen. Mir geht es bestens; ich habe seit Monaten keine Attacken mehr gehabt und auch keine Depo. Ich fühle mich saugut. Ich denke, meine Übungen von damals haben sich verinnerlicht. Ich versuche auch sehr, mich in nichts mehr hinneinzusteigern-es ist nicht immer ganz einfach und das Gefühl der Aufregung bleibt, aber es kommen keine Attacken mehr.Ich lasse es einfach geschehen und es passiert nichts. Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin!

Das mit dem Symphomen von Krankheitseinbildung kenne ich auch, Venezia. Höre damit auf, denn du hast nichts! Man kann sich vielerlei Sachen einbilden, v.a.weil man liest, andere haben dies und das Wehwechen, was auf dich zutreffen könnte. Das ist wie mit der Panik-du bildest dir etwas ein, dein Körper verinnerlicht sich dies und schon hast du dir eine Krankheit eingebildet, obwohl dir körperlich rein gar nichts fehlt.

Wie geht es dir Gilligan?

Viel Glück bei der Prüfung Venezia.

Meldet euch mal!

Gilligan

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Reply with quote  #50 
Hallo, Ihr Zwei!!!

Schön, dass jemand geschrieben hat.
Manchmal geht es einem gut, dann läßt man den Austausch schleifen. Ein anderes Mal ist man wieder froh und dankbar, jemandem zu schreiben, dem es ähnlich geht.

Bei mir ist es wie bei venezia: es geht auf und ab und auf und ab. Ich hatte vor kurzer Zeit für ca.drei Wochen absolute Ruhe, es war herrlich, wie Urlaub. Die "Sache" war so weg, dass ich mich BEINAH gedanklich gar nicht mehr in Panik usw. hineinversetzen konnte, WAS FÜR EIN GEFÜHL!!!!!!!!!!!!

Aber dann...........................   

Nun ja, seit zwei Wochen wieder eine Attacke nach der anderen, GANZ schlimme Dp/Dr, das ist ja das schlimmste überhaupt für mich. Und das alles ohne konkreten Anlass, wie aus dem Nichts, wie immer.
venezia, das Rauschen im Ohr hatte ich auch ein Jahr lang ganz doll, es war (na typisch) alles "nur" psychisch. Dachte, ich hätte einen Tinnitus für immer, aber eines Tages war es einfach weg.
Leider ist es mit meiner Hypochondrie auch sehr schlimm zur Zeit.
Ich denke jeden Tag, dass ich nun sterben muss, weil da ein Schwindelanfall war und da ein Stich in der Schläfe usw.
Manchmal ist es die Hölle!!!
Man kann sich gar nicht vorstellen, dass es fast immer wegen der Angst ist, also körperliche Symptome meine ich, unglaublich 

Mein Problem ist, dass die Panik immer wieder ihr "Gesicht" ändert. Das heißt, ich weiß bspw., wenn ich starkes Kribbeln im Körper habe, dass es nur die Panik ist, die in mir hochsteigt. So, wie Jeff gesagt hat, ich erkenne sie richtig, lasse es geschehen und dann ist es gut. Monatelang konnte ich einigermaßen damit umgehen, weil ich ja die Symptome kannte. Nun wird mir aber ständig weiß vor Augen. Ich denke natürlich, ich falle gleich tot um o.ä., tatsächlich ist es einfach eine andere Symptomatik der Panikattacke. Und kaum habe ich mich an dieses Gefühl "gewöhnt", kommt das nächste, z.B. Ohrensausen und ich weiß wieder nicht, was es ist. Ein ewiger Kreislauf!  Im Internet darf man nach so etwas gar nicht schauen, liebe venezia, da wird man nur noch bekloppter. Weiß ich aus eigener Erfahrung 

Hannah, es freut mich von Herzen, dass Du wieder ganz auf dem Damm bist!!!!!!!!!!!!! Ich glaube, wenn Du nun schon so lange quasi beschwerdefrei bist, hast Du es endgültig geschafft. GANZ GROßE KLASSE!

Ja, alles Gute für Deine Prüfungen, venezia.

Meldet Euch mal wieder, würde mich sehr freuen.

Ganz liebe Grüße  

Hannah

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Reply with quote  #51 
Hallo Ihr!

Hier mal wieder ein Zeichen von mir. Ganz großes sorry an Dich Gilligan..du hast recht, wenn es einem gut geht, lässt man den Austausch schleifen, geht es einem schlecht, ist man froh, jemanden zu haben. Und nun dürft Ihr raten, warum ich schreibe...

Nach zig Monaten hat es mich heute das erste mal wieder heftig getroffen...ich war Kaffee trinken bei meiner Mutter, alles ganz normal...hielt den Kuchen mit einer Gabel in der Hand...ich dachte: mir wird komisch...oh nein...scheiße...nicht schon wieder...und da war sie! Ich hatte schon ganz vergessen, wie das alles so ist. Sie dauerte nur Sekunden, ich habe mein Verhalten auf zuviel Kaffee und ZIgaretten geschoben und dann war auch alles wieder vorbei...Aber ich bin sowas von deprimiert und enttäuscht. Und natürlich habe ich jetzt wieder wahnsinnige Angst, dass es wieder vorkommt.Ist das alles ein Mist, man!!!!
Also werde ich mein Intensivübungsprogramm wieder aufnehmen, in der Hoffnung, dass es mir wieder hilft!

Seid lieb gegrüßt!

Gilligan

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Reply with quote  #52 
Hallo liebe Hannah,
schön, von Dir zu hören. Ich würde den Vorfall gar nicht überbewerten, denke, das lag am Kaffee und den Zigaretten, wie Du schon vermutet hast.
Aus diesem Grund verzichte ich komplett auf Koffein (nie, niemals wieder Kaffee oder Cola), mit dem Rauchen habe ich auch seit 1,5 Jahren aufgehört, weil ich immer sofort depersonalisiert war. Habe mittlerweile schon eine richtige "Koffein-Phobie" und erst heute bei meinen Eltern die Inhaltsstoffe eines Schokogetränkes durchgelesen, weil ich Angst hatte, dass es vielleicht doch Schoko-Cappucino ist, wo ja dann wohl etwas Koffein drin sein müßte. Mein Vater dachte natürlich, ich hätte einen an der Klatsche...    

War es vielleicht die erste Zigarette am Tag bei Deiner Mutter? Hast Du genug Wasser getrunken neben dem Kaffee??? Dann können solche Zustände schon mal auftreten. Verzichte am Besten auf Kaffee und Nikotin - einfach um ganz sicher zu gehen und das Risiko, depersonalisiert zu werden, absolut zu minimieren. Ich habe wirklich leidenschaftlich gern geraucht und war auch ein wahrer Kaffee-Junkie, was MÖGLICHERWEISE sogar der Auslöser der ganzen Sch... war, glaube mir, ich lese immer noch viele Angstbücher und Kaffee ist bei Angstzuständen nicht zu unterschätzen. Sogar unsere Ernährung Kann eine Rolle spielen, bei Panikattacken usw.
So, genug Moralapostel gespielt
Ist denn die letzten Tage wieder etwas aufgetreten???
Wie gesagt, mache nicht den Fehler, jetzt zu viel darüber zu grübeln, dann stresst Du Dich und setzt den Teufelskreis möglicherweise wieder in Gang.
Sei völlig entspannt, es ist alles in Ordnung. Wie lange warst bzw. natürlich BIST Du nun angstfrei??? Denke immer daran: Du hast es einmal geschafft und wirst es immer wieder schaffen         GANZ LIEBE GRÜßE

Hannah

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Reply with quote  #53 
Hallo Gilligan,

schön, von dir zu hören. Ich war jetzt über ein Jahr angstfrei. Habe absolut gar nichts mehr davon mitbekommen und ein ganz "normales" Leben geführt. Es war ja so toll!

Ich denke, dass die neue Attacke viel mit meinen neuen Lebensumständen zu tun hatte. Ich habe im April ganz unverhofft meinen Job verloren und sitze nun schon seit Monaten zu Hause-es ist einfach zum Heulen. Ich habe sehr großen Schiß, dass ich keine Arbeit mehr finde und irgendwann von Hartz 4 leben müsste-bzw ich das gar nicht kriegen würde, weil mein Freund zu viel verdient. Das wäre für mich echt sehr schlimm.
An zu viel Kaffee und Zigaretten lag es jedenfalls nicht; genug Wasser hatte ich auch. Ich werde auch nicht auf meinen Kaffee und meinen Kippen verzichten-so weit kriegen mich die Pa`s nicht, dass ich mich da auch noch einschränken muss. Niemals.
Seitdem ich bei mir nichts mehr aufgetreten-sogar gestern, als ich ein Vorstellungsgespräch hatte, war ich sowas von ruhig-so kannte ich mich gar nicht (die Stelle spricht mich aber nicht so wirklich an)-normalerweise mache ich mich immer verrückt, das Aufgeregtsein ist das eine- aber bei uns "Angsthasen" ist das ja was anderes...

So genug von mir, wie sieht es denn bei dir aus? Außer, dass du viele Angstbücher liest, weiß ich nicht, wie es dir geht...

Liebe Grüße Hannah.

venezia

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Reply with quote  #54 
Hallo ihr Lieben!
Wie geht es euch im Moment? Hannah: ich hoffe du hast es geschafft dem Ereignis nicht zu viel Beachtung zu schenken, ich bin nämlich gerade in der gleichen Situation und es ist echt verdammt schwer.
Ich war jetzt schon lange Zeit "normal", keine Panikattacken, fast keine "Angst vor der Angst", keine Depo (ist das schön!!!). Und vor ein paar Tagen plötzlich SCHWUPPS! alles wieder da So ein Mist aber auch...
Mir ging es so lange gut, dass ich die Symptome fast vergessen hatte, deshalb kamen sie mir wieder so fremd vor und ich war wieder völlig hilflos.
Ich denke das alles ist mal wieder durch Stress entstanden, auch wenn dieser positiv war. Ich hatte 2 Wochen lang Ferien und bin ein bisschen rumgereist. Letzten Donnerstag dann bin ich erst Schwimmen gegangen und dann arbeiten. Muss dazu sagen dass es an dem Tag auch verdammt heiß war... Abends wurde mir dann total heiß im Gesicht und ich hab sofort gedacht: was ist das?! Dann wurde mir auch schwindelig und der erste Gedanke: ES ist wieder da! Obwohl es wahrscheinlich einfach nur körperliche Müdigkeit war. Tja, damit hab ich wohl die Tore wieder geöffnet...
In den letzten Tagen ging es mir "bescheiden"... ich bin echt kurz davor wieder in diese Spirale zu geraten und hab tausende dieser "was ist wenn"-Gedanken. Jetzt hab ich mein Gedächtnis ein bisschen auf Jeffs Seite aufgefrischt und ich fange an meine Symptome wieder zu erkennen und an mir zu "arbeiten", bzw. es sein zu lassen
Würde mich echt freuen von euch zu hören, es tut echt gut ein paar deutschsprachige Leidensgenossen zu haben!
Liebe Grüße!!!



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Gilligan

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Reply with quote  #55 
Hallo, meine zwei Leidensgenossinnen

Ich hoffe sehr, es geht Euch gut bzw. besser!!!
Hannah, ich hoffe, Du hattest keine Attacken mehr seit dem letzten Mal. Hat sich bei Dir beruflich wieder etwas ergeben???
Ich finde es super, dass Du das Vorstellungsgespräch so gut gemeistert hast. Auch wenn die Stelle nicht das Richtige für Dich war, sieh` es als Übung für den wirklich tollen Job an (der mit Sicherheit ganz bald kommen wird).

Also, ich bin nun seit über zwei Monaten RELATIV angstfrei und damit sehr glücklich und vor allem auch erleichtert, wie Ihr Euch ja denken könnt.
Das Beste ist, dass ich so endlich etwas Ruhe vor dieser scheiß Depersonalisation habe. Ich versuche nun, nach diesen zwei Jahren Hölle wieder "ganz die Alte" zu werden. Manchmal habe ich auch wirklich Hoffnung, aber wir wissen ja alle, wie schnell das Ganze wieder kippen kann und man in diesen Strudel zurückgerissen wird. Das habe ich auch immer im Hinterkopf.

Es ist genau richtig, was Du gemacht hast, Venezia: Die Sachen, die Jeff dazu geschrieben hat, immer wieder zu verinnerlichen. Das mache ich auch.
Wenn man nämlich länger nicht mehr depersonalisiert war, dann haut einen das total um, wenn es dann plötzlich wieder sowei ist.
Dann kommt einem sogar das Fremdheitsgefühl fremd vor und man muss sich wieder daran gewöhnen. Sonst hat man sofort wieder Angst, dass etwas nicht stimmt.

Ich frage mich auch immer, warum ES etwas in den Hintergrund getreten ist, weil die Sorgen und Ängste (bzw. auch der Stress) im Prinzip die gleichen geblieben sind.
Möglichkeit 1): Ich habe nun seit drei Monaten einen kleinen Hund, der mich immer zum Lachen bringt und mich irgendwie ein bißchen ablenkt
Möglichkeit 2): Ich versuche, gedanklich GAR NICHT mehr auf das Thema einzugehen, d.h., wenn ich bspw. einen Anflug von Panik oder DP hatte, habe ich SOFORT zu mir gesagt: Ach so, ist ja klar, dass ich mich gerade komisch fühle, habe ja auch zu wenig geschlafen/ oder es ist ja auch zu voll, laut oder sonstwas gerade. UND DIE PANIK WAR TATSÄCHLICH SOFORT WEG.
An einem schlechten Tag habe ich gedacht: Oh Gott, warum ausgerechnet jetzt wieder dieses Gefühl, es darf nicht schlimmer werden, ich habe gleich noch den Termin xy. Und so blieb das Gefühl wieder mehrere Stunden.

(Ist ja fast das Gleiche, wie Jeff hier beschreibt...)

Also, liebe Hannah und Venezia, versucht einfach, euch gar nicht mit diesen "was ist wenn-Gedanken" zu beschäftigen. Glaubt mir, ich weiß, wie schwer das ist, aber es ist möglich. Wir müssen alle immer üben, üben, üben...............

Bis vor drei Monaten hätte ich mir nicht vorstellen können, auch nur eine Woche Ruhe vor diesen Attacken zu haben und jetzt kann ich sogar wieder kleine Ausflüge machen, JUCHHU!!!!!!!!!!!!

WIR SCHAFFEN DAS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
So oder so 

Übrigens habe ich jetzt einen Laptop und werde wahrscheinlich wieder öfter mal online sein 

Freue mich auf den Austausch mit Euch, alles Gute bis dahin

levnard

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Reply with quote  #56 
  1. Hallo bin ein EX Paniker. Ich habe mich nie getrauet aus meiner Wohnung herauszugehen. Solche schlimme Panikanfälle habe ich erlebt. Herzrasen, Atemnot, schwindel, Zwangsgedanken, Brechreiz am Hals, Globusgefühl,extreme kälteempfindung. Todesängste das ich sterben würde, Das mein Herzversagt oder das ich ohnmächtig werde. Keine Luft mehr kriege. Kennt ihr das?? Ich denke schon.... All solche sachen habe ich über 2 Jahre lang erlebt. Ich habe es geschaft raus aus dem Teufelskreis der Panik. Heute Arbeite ich wieder gehe spazieren, einkaufen, fahre Auto verabrede mich mit Kollegen und viele weitere Sachen, die ich vorher während der Panikphasen, nie gemacht oder getan hätten. Euer Problem ist das ihr nicht Loslassen könnt. Viele von euch meinen ich lasse ja los aber ich erlebe immer wieder panikanfälle. Ich sage euch ihr könnt nicht loslassen. Ein Mensch der die Panik herausforder wie z.B nah komm doch Panik und dabei im Hintergrund Angst hat, bei dem wird sich inner kurzer zeit die Panik auftauchen. Warum? weil er Angst hat vor einem Panikanfall hat. Eigentlich will er ja das gar nicht erleben, oder sogar ein Konflikt mit der Panik aufbauen. das funktioniert nicht.
  2. Man muss nur eines Tun Loslassen, den kampf aufgeben, es zu lassen und es geschehen lassen. ganz wichtig ist es DIE KONTROLLE AUFGEBEN. Loslassen heisst nicht mehr zu Kontrolieren, nicht mehr den herzschlag zu Kontrolieren auch nicht während eines Panikanfalles. GANZ wichtig AUCH NICHT WÄHREND EINES PANIKANFALLES DEN HERZSCHLAG ODER DEN ATEMRHYTMUS ODER DEN SCHWINDEL ZU KONTROLLIEREN. Nehem wir mal an sie erleben gerade einen panikanfall. Sie spüren wie ihr herz schneller schlägt und ihr Atem schwerer wird. Was macht man da gewöhnlicher weise? Mann hat seine ganze Aufmerksamkeit auf das Herz und den Atem. Warum?? Ganz einfach weil man Angst davor hat. Was tuen sie jetzt? Sie kontrollieren immer und immer wiedere was ihr Herz oder ihr Atem macht. SIE PROBIEREN ETWAS ZU KONTROLLIEREN WAS AUSGEZEICHNET FUNKTIONIERET. Sie werden immer solche Panikanfälle erleben, weil sie die kontrolle nicht aufgeben können, sie können nicht loslassen. Sie müssen loslassen lernen ein gutes beispiel
  3. Ich habe ein kleines beispiel was ich damit meine. Es ist nicht wircklich so aber es ist ein hilfreiches beispiel.
  4. Nehmen wir mal an, sie gehen zur Arbeit. Egal in was für ein betrieb sie Arbeiten. Bei ihrem Arbeitsort haben sie Ihre Arbeitskollegen. Einer von denen Mobbt sie jeden tag, ruft den ganzen Tag aus, und das deshalb weil es ihm spass macht. Aber ihnen ja wohl nicht. Nehmen wir mal an dieser Mitarbeiter der sie jeden Tag nervt, denn sie als unerwünscht empfinden, ist ihre Angst. Und du wärst froh wenn er so schnell wie möglich verschwindet. Was will man dagegen tun?
  5.  Ich denke immer wenn sie ihn sehen unterhälst dich angeregt und genervt mit ihm. Das selbe tust du mit der Angst jeden tag. Das ist das gleiche wie der Mitarbeiter der dich nervt. Der Angst schenkst du ja auch volles beachten und unterhälst dich angeregt mit ihr, und ständig auf die Angst hörst.
  6.  
  7. Das gleich tust du mit dem Arbeiter der dich nervt, weil es ihm ja spass macht?
  8.  
  9. Es gibt 3 Mögliche schritten.
  10.  
  11. 1. Entweder du ärgerst dich ständig das er dich nervt, und frisst es in dich hinein, das ist das gleich wenn Du Dir wegen Deiner Angst immer Selbstvorwürfe machst und Dich ärgerst, dass Du
  12. sie hast. Das ist keine gute Idee, damit schadest Du Dir nur selbst und Deine Nerven kannst Du irgendwann wegwerfen.
  13.  
  14. 2. Oder Du streitest mit dem Arbeiter und bittest ihn, zu gehen und dich ihn ruhe zu lassen, aber er lässt sich nicht einschüchtern, es macht ihm sogar Spaß, wenn Du Dich ärgerst und er bleibt eisern sitzen. Das ist das gleiche als wenn Du täglich mit Deiner Angst kämpfst. Kämpfen ist Festhalten und so wird man die Angst nie los. Kämpfen ist negatives Beachten. Auch keine gute Idee, denn der böse Arbeiter (die Angst) will ja beachtet werden. Ihr ist es egal, ob Du sie magst oder nicht, Hauptsache, Du beachtest sie.
  15.  
  16. 3. Oder aber Du ignorierst Deinen bösen Mitarbeiter einfach. Du denkst "Du kannst mich mal" und gehst einfach Deiner Arbeit nach und tust so, als wäre keiner da. Das ist schwierig, zugegeben, und der Mitarbeiter, der ja beachtet werden will, wird nicht gleich verschwinden. Er wird sich erstmal
  17. lautstark melden und Dich ständig dran erinnern, dass er da ist. Aber wenn Du Dich davon nicht beeindrucken lässt und ihn weiterhin links liegen lässt, dann wird es ihm irgendwann zu dumm und er wird stiller und stiller und irgendwann läst er dich in ruhe. Er wird noch hin und wieder bei dier vorbei schauen und versuchen, Dich zu überlisten wie ein lästiger Vertreter, aber es liegt an Dir, ob Du ihm Aufmerksamkeit schenkst oder nicht.
  18. Was nicht beachtet wird, verschwindet irgendwann. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Es verschwindet auch aus Deinen Gedanken. So ist es auch mit der Angst und das meine ich mit Loslassen. Der Weg dahin ist schwierig, das stimmt, aber lohnend. Es nützt also überhaupt nichts, sich über sich selbst zu ärgern, mit sich zu hadern oder sich zu bedauern. Es nützt genauso wenig, ständig gegen sich selbst zu kämpfen oder gegen die Angst.
  19.  
  20. Der Arbeiter "Angst" ist ja in der gleichen betrieb, also in Deinem Körper kann man so sagen und wenn Du dagegen
  21. kämpfst, kämpfst Du gegen Dich selber.
  22.  
  23. Daher immer wenn sie Panikattacken haben, müssen sie aufhören diese zu beachten. Sich ablenken oder das tun was sie tun müssen, seine Arbeit nachzugehen, sich anders beschäftigen, alls mit der Panik und sich selbst.
  24. Die Gedanken weg von sich selbst bringen. Sagen sie sich selbst: Panik ich werde nicht auf dich hören, ich lassen es zu, dich das zu mache was du willst. Ich lassen deinen Werk geschehe.
  25.  
  26. Wenn sie die Angst und Panik lange genug ignorieren, dann verschwindet sie von selbst. Mann hat gelernt die Panik zu beachten. Jetzt müssen sie leider lernen die Angst und Panik nicht mehr zu beachten, keine weiter beachtung mehr schenken, sie nicht mehr festhalten! Einfach Ignorieren. Leider müssen sie selbst den weg dorthin gehen.
  27. Ich selbst kann mir nicht vorstellen das es eine anderen weg gibt, die Angst loszuwerden als durch loslassen. Dazu muss man wissen das Ignorieren und Verdrängen zwei paar Schuhe sind, wenn sie verstehn was ich meine. Wenn sie mir sagen das ich die Angst verdränge aber nichts nützt dann sind sie auf dem falschen weg. Verdrängen tut man ja etwas was man nicht will. Was einem stört oder belastet. Die Angst will ja das sie dich stört und einem belastet, dazu ist sie ja da! Man will die Angst verdrängen, weil man ja nicht in konflikt mit ihr oder in Auseinandersetztung kommen möchte.
  28. Viel Erfolg

jeff

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Reply with quote  #57 

Ok. nur einmal genug!!!!

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