Panic Attacks Message Board
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Gilligan

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Reply with quote  #31 
Hallo Evi,

ach, Deine Antwort hat mir wirklich SEHR geholfen, denke schon viel weniger an diesen Traum    DANKE

Nun hast Du mir Deinen Wohnort geschrieben und ich finde es fast ein bißchen schade, dass Du so weit weg wohnst...
Also ich komme aus Bonn!

Dass Dein neuer Freund beim Tierschutz arbeitet, ist ein sehr gutes Zeichen, dann MUSS er ein toller Mensch sein!!!!!!!!

Es ist lieb, dass Du Dir da Gedanken wegen meinem Nebenjob gemacht hast. Es gibt so eine bestimmte Internetseite, die Tier-, oder auch Kinderbetreuung anbietet (also, wo Personen registriert sind, die einen Betreuer suchen), da schaue ich regelmäßig.

Das mit den extremen Sehstörungen, wie Du beschrieben hast, kenne ich nun so nicht. Klingt aber auf jeden Fall angsteinflößend 
Ich denke, Dein Anflug von Panikattacken kann auch mit Deinem neuen "Glück" zusammenhängen, definitiv sogar. Es lenkt einen zwar positiv ab, aber auch positiver Streß (z.B. Verliebtsein, Umzug in eine neue Wohnung, ja sogar die Geburt eines Kindes) ist eben wieder Streß und die Spirale kennen wir ja nur zu gut. (Habe im Rahmen meiner Ausbildung gelernt, dass uns sogar positive Dinge total stressen können, denkt man so gar nicht, nicht wahr?)

Als ich mir letztes Jahr meinen absoluten Traumhund gekauft habe, war das auch positiver Streß, ganz großes Glück, aber die Attacken und Dp waren über einen Monat ganz extrem, dachte schon, da komme ich nicht mehr raus...

Sporteln + gesunde Ernährung laufen weiter auf Hochtouren, klappt Gott sei Dank sehr gut. Habe ja jetzt auch mehr Zeit dafür, durch weniger Schichten auf der Arbeit. Wohnungs- und Nebenjobsuche mache ich nebenher im Internet.

Finde es gut, dass Du Deinem Freund von Dp erzählen würdest 
Meiner Meinung nach, könnte jemand, mit dem man NICHT über so etwas sprechen kann, niemals eine enge Bezugsperson werden.
Wenn Du mit ihm über DAS Thema sprechen kannst (was ja so sensibel und kompliziert ist) und er da verständnisvoll reagiert, hast Du den Jackpot 

Ich frage mich nur: 1.) Wie erklärt man etwas, das man eigentlich nicht erklären kann (Dp)?
2.) Wie könnte das jemals jemand verstehen bzw. nachvollziehen, der es nicht selbst erlebt hat?

Panikattacken, ok, da kann sich - glaube ich -  fast jeder etwas drunter vorstellen, aber Dp?????

Ich weiß, was Du mit den Narben meinst. Habe da auch noch ein paar Überbleibsel von früher

Ich wünsche Dir einen symtomfreien Abend und genieß´ die Schmetterlinge im Bauch, egal, was passiert. Finde ich ganz toll, dass Dir nun so etwas Tolles wiederfährt...

Herzliche Grüße









Hallo liebe (lieber?) genhen, herzlich willkommen hier!!!

Das ist wirklich schlimm, was Du da schreibst 
Könnte es vielleicht sein, dass Dich die Vorbereitung auf das Abi so stresst?
Kann mich noch gut daran erinnern, als ich Abi gemacht habe, es ist ein Ausnahmezustand.
Wie hat das Tavor gewirkt bei Dir? Hat es Dir (für den Moment) geholfen?

Vielleicht schreibst Du noch etwas über Dich?!
Es ist aber schon mal gut, dass Du diese Seite von Jeff gefunden hast...
Mir hat das damals schon sehr geholfen.

Alles Liebe und keine Sorge: Mit Dir ist alles in Ordnung. Es ist "nur" die Angst, die Dir einen Streich spielt.

Gilligan

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Reply with quote  #32 
Hallo Evi,

ach, Deine Antwort hat mir wirklich SEHR geholfen, denke schon viel weniger an diesen Traum    DANKE

Nun hast Du mir Deinen Wohnort geschrieben und ich finde es fast ein bißchen schade, dass Du so weit weg wohnst...
Also ich komme aus Bonn!

Dass Dein neuer Freund beim Tierschutz arbeitet, ist ein sehr gutes Zeichen, dann MUSS er ein toller Mensch sein!!!!!!!!

Es ist lieb, dass Du Dir da Gedanken wegen meinem Nebenjob gemacht hast. Es gibt so eine bestimmte Internetseite, die Tier-, oder auch Kinderbetreuung anbietet (also, wo Personen registriert sind, die einen Betreuer suchen), da schaue ich regelmäßig.

Das mit den extremen Sehstörungen, wie Du beschrieben hast, kenne ich nun so nicht. Klingt aber auf jeden Fall angsteinflößend 
Ich denke, Dein Anflug von Panikattacken kann auch mit Deinem neuen "Glück" zusammenhängen, definitiv sogar. Es lenkt einen zwar positiv ab, aber auch positiver Streß (z.B. Verliebtsein, Umzug in eine neue Wohnung, ja sogar die Geburt eines Kindes) ist eben wieder Streß und die Spirale kennen wir ja nur zu gut. (Habe im Rahmen meiner Ausbildung gelernt, dass uns sogar positive Dinge total stressen können, denkt man so gar nicht, nicht wahr?)

Als ich mir letztes Jahr meinen absoluten Traumhund gekauft habe, war das auch positiver Streß, ganz großes Glück, aber die Attacken und Dp waren über einen Monat ganz extrem, dachte schon, da komme ich nicht mehr raus...

Sporteln + gesunde Ernährung laufen weiter auf Hochtouren, klappt Gott sei Dank sehr gut. Habe ja jetzt auch mehr Zeit dafür, durch weniger Schichten auf der Arbeit. Wohnungs- und Nebenjobsuche mache ich nebenher im Internet.

Finde es gut, dass Du Deinem Freund von Dp erzählen würdest 
Meiner Meinung nach, könnte jemand, mit dem man NICHT über so etwas sprechen kann, niemals eine enge Bezugsperson werden.
Wenn Du mit ihm über DAS Thema sprechen kannst (was ja so sensibel und kompliziert ist) und er da verständnisvoll reagiert, hast Du den Jackpot 

Ich frage mich nur: 1.) Wie erklärt man etwas, das man eigentlich nicht erklären kann (Dp)?
2.) Wie könnte das jemals jemand verstehen bzw. nachvollziehen, der es nicht selbst erlebt hat?

Panikattacken, ok, da kann sich - glaube ich -  fast jeder etwas drunter vorstellen, aber Dp?????

Ich weiß, was Du mit den Narben meinst. Habe da auch noch ein paar Überbleibsel von früher

Ich wünsche Dir einen symtomfreien Abend und genieß´ die Schmetterlinge im Bauch, egal, was passiert. Finde ich ganz toll, dass Dir nun so etwas Tolles wiederfährt...

Herzliche Grüße









Hallo liebe (lieber?) genhen, herzlich willkommen hier!!!

Das ist wirklich schlimm, was Du da schreibst 
Könnte es vielleicht sein, dass Dich die Vorbereitung auf das Abi so stresst?
Kann mich noch gut daran erinnern, als ich Abi gemacht habe, es ist ein Ausnahmezustand.
Wie hat das Tavor gewirkt bei Dir? Hat es Dir (für den Moment) geholfen?

Vielleicht schreibst Du noch etwas über Dich?!
Es ist aber schon mal gut, dass Du diese Seite von Jeff gefunden hast...
Mir hat das damals schon sehr geholfen.

Alles Liebe und keine Sorge: Mit Dir ist alles in Ordnung. Es ist "nur" die Angst, die Dir einen Streich spielt.
Gilligan

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Reply with quote  #33 
Ups, zweimal geschickt. Doppelt gemoppelt hält besser!
genhen

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Reply with quote  #34 
Hallo zurück, tavor und diazepam hilft bei mir sehr gut. in den letzten Tagen nehme ich eins von beiden regelmäßig zum einschlafen(ich weiß über di das Höhe suchtpotenzial)... was ich noch wichtiger an der Wirkung der beiden Medikamente finde ist neben der sofortigen Besserung der Symptome auch der psychische Effekt, sich ( und sein angstzentrum) klar zumachen eig ist nichts. ohne die medikation würde ich momentan verrückt werden und wahrscheinlich nicht  die abiklausuren schreiben können... ich schreibe zu einem späteren Zeitpunkt nochmal mehr zu mir. und möchte auch zu an eure Problematik etwas schreiben,nur gerade fehlt mir die Zeit. aber vielleicht hilft euch das wissen über meinen Umgang i bei eurer entwicklung weiter.
viel Erfolg euch beiden und bis in ein paar Tagen/Stunden

genhen

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Reply with quote  #35 
da bin ich nochmal... whippi zu dem opipramol: ich rate dir das Medikament nicht zu nehmen, aus zweierlei gründen. ersten habe ich es selbst genommen und jedesmal in den ersten Stunden nach der Einnahme verschlechterte atemsymptome wahrgenommen und das Gefühl, das mein Herz langsamer schlägt. zweitens, da du wie gilligen und ich auch ein empfindsamer Mensch bist undsich deine Seele momentan auf negatives konzentriert könnte ich mir denken, dass die Bedenken um das Medikament allein durch dein Unbehagen negative Folgen haben könnte.
genhen

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Reply with quote  #36 
habe mich jetzt entschlossen doch heute schon einen etwas ausführlicheren eintrag zu schreiben. Ich sitze jetzt an meinem laptop, die beiden einträge davor waren mit meinem handy geschrieben, das war etwas kompliziert^^.

Zuallererst habe ich eine Frage an euch: Wie lange leidet ihr an dieser Angststörung? Wenn es wiederkehrende Lebensabschnitte waren, wie alt wart ihr dann innerhalb dieser Phasen?

Jetzt einmal zu den Depersonalisierungen: Die Angst verrückt zu werden, aber das wisst ihr wahrscheinlich, ist unberechtigt, weil die Dp von der Panikattacke/Angstepisode hervorgerufen wird, genau wie meine Atemprobleme. Bei mir überwiegen die körperlichen Symptome gegenüber den psychischen, aber ein Gefühl davon, dass mir meine Umwelt und in dem Moment mein ganzes Leben unreal vorkommt kenne ich schon.

Whippi, du brauchst dir keine Gedanken wegen des Opipramols machen bzw. dir schlecht vorkommen, dass du es nicht nehmen willst. Es gibt einige/viele andere ADs die den selben/ähnlichen Effekt hervorrufen aber anders Wirken und andere Nebenwirkungen mitsich bringen. Rede da mal mit einem Psychater (den du wahrscheinlich schon hast )  .. Ich selbst habe in den letzten 5 Tagen angefangen Opipramol zu nehmen, möchte es jetzt aber absetzen/wechseln, weil mir die Nebenwirkungen Unbehagen bereiten.

Ich bin übrigens sehr glücklich euch beide hier gefunden zu haben und nun im Austausch mit Leuten zu stehen den es genauso ergeht wie mir :/ ... Zu wissen nicht alleine mit diesen Problemen zu sein ist schonmal hilfreich...
Um uns nochmal Mut zu machen, ich glaube das diese Episode in unserem Leben wirklich nur eine Episode ist und wir bald wieder ein normales und dann vielleicht noch glücklicheres Leben leben können wie vorher. Alleine unsere Errinerungen an die regelmäßige Todesangst und Zustände, in denen wir uns nur eines Wünschen, undzwar das sie enden mögen, diese Errinerungen werden uns unser Leben lang begleiten, aber vielleicht gerade deshalb zu einem glücklicheren Menschen machen. Denn wir wissen wie wertvoll jeder Moment unseres Lebens ist und wir wissen, dass man auch mit kleinen schönen Dingen zufrieden sein kann.
In dem Sinne, blickt nach vorn in eine gute und vielleicht sogar sehr gute Zukunft, die uns bevor steht.  Jeff ist für mich ein Beweis dafür, dass diese Panikattacken und Angstepisoden mit all ihren nervenzerreißenden Symptomen überwindbar sind und ein Leben danach erreichbar ist. Ich drücke Euch und mir die Daumen, dieses Ziel so schnell wie möglich zu erreichen!

Ich glaube, dass es hilfreich ist, uns gegeseitig von allen symptomen die wir haben/ einmal hatten zu berichten. Ich fange mal an meine aufzuzählen:

Häufig: Atemprobleme bis Atemnot verknüpft mit einer veränderten Wahrnehmung. Ich sehe die Abläufe um mich herum unreal und häufig flimmernd ( wie wenn man ins Licht geguckt hat)
Manchmal kommt ein Gefühl des Verlangsamen und der Schwäche dazu, was für mich in diesen Momenten wirkt, als würde ich keine Lebensenergie mehr haben und würde einfach aufhören zu atmen und sterben.
Innerhalb dieser Phasen (die häufig fast den ganzen Tag andauern) habe ich gelegentlich ein komisches Gefühl, wenn ich zum beispiel mein Gesicht mit meinen Händen berühre. Insgesamt kommen mir Berührungen mit meinen Händen komisch/verändert vor.
Relativ häufig habe ich das Gefühl, mit meinen äußerlichen Sinnen weniger wahrzunehmen: zb spüre ich wenn ich gehe/laufe meine Beine kaum/weniger.

Nicht so häufig: Nur in Momenten zugespitzter Panik und häufiger am Anfang meiner Angststörung (die jetzt schon 4,5 Wochen andauert) habe ich Herzrasen, das Gefühl kaum Luft zu kriegen und ein Unwohlgefühl

Das Unwohlgefühl war bei meiner letzten großen panikattacke, bei der ich bereits in der Notaufnahme im Krankenhaus lag, so groß, dass ich zwischenzeitlich dachte, sie nicht mehr aushalten zu können und alleine an diesem Unwohlgefühl zu sterben. Habe aber auch diese 30min andauernde Panik überlebt.

Hinzukommt, dass ich seit 3-4 Monaten dauerfhafte Schleimbildung im Rachenbereich habe, der Schleim ist grün und ich spucke täglich welchen aus ( morgens am meisten, über den tag hinweg weniger) Seit neuerem habe ich auch eine verstopfte Nase, in der auch grüner Schleim steckt der sehr zäh ist und kaum herauszubekommen ist durch Nasenputzen. Selbst nach einer Nasenspülung bleibt die Nase (meist ein Nasenloch) verstopft.

Ich war mit diesen Beschwerden mehrmals im Krankenhaus, EKGs, Langzeit EKG, Lungenfunktionstest, Rönchen der Lunge, Abhören der Lunge, mehr maliges Blutabnehmen haben nichts ergeben.

LG, freue mich auf eure Antworten!

Gilligan

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Reply with quote  #37 
Hallo genhen,

schön, dass Du uns wieder geschrieben hast.
Also, mit Tavor mußt Du wirklich aufpassen, mein Freund hat es einige Tage zur Beruhigung im Krankenhaus bekommen (seltsam, dass sie ihm so ein krasses Medikament gegeben haben, wenn sein Problem überhaupt nicht psychischer Natur war) und er hatte nach dem Absetzen richtige Entzugserscheinungen. Es ist wirklich ein sehr hartes Medikament und nur für den absoluten Notfall geeignet. (Den wir bei unseren Todesängsten ja oft genug haben, das verstehe ich schon...)

Ich bin nicht sicher, ob Du eine Abi-Prüfung gut bestehen kannst, wenn Du vorher eine Tavor genommen hast (macht ja auch müde usw.) 

Vielleicht dann doch lieber krank schreiben lassen und die Prüfungen ein paar Wochen später nachholen? Bei Deinen Symptomen dürfte die Krankschreibung doch kein Problem sein...

Morgen schreibe ich mehr, muss jetzt zur Arbeit mit Nachtschicht, ahhhhhh
Wünscht mir Glück, dass keine Attacke kommt, ich habe vor der Nachtschicht immer schon so ein blödes Gefühl....


Liebe Grüße (auch an Whippie) und bis morgen   
genhen

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Reply with quote  #38 
danke für die schnelle Anteilnahme/Antwort ... ich wünsche dir ganz viel Glück bei deiner Nachtschicht, ich verstehe deine Bedenken sehr gut!  freue mich auf mehr von dir und hoffentlich auch von whippi ,)
Whippie

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Reply with quote  #39 
Hallo Pia, hallo Genhen,

schön, dass wir hier Verstärkung bekommen haben.

Wir drei passen schon gut zusammen. Die Symptome ähneln sich ja wirklich alle.

Zu dem Thema, dass man als Menschen wie wir drei jetzt hier, gänzlich davon befreit werden können, habe ich mittlerweile schon meine Zweifel.
Allerdings denke ich, dass wir durchaus einen Weg finden können um damit umzugehen. Leider bin ich doch öfter im Leben wieder in so schwierige Phasen reingerutscht wie wir jetzt alle hier zu bewältigen haben. Deswegen denke ich, selbst wenn ich wieder mal eine längere relativ normal verlaufende Lebensphase habe, doch irgendwann wieder da landen werde, wo ich jetzt war (bin). Leider!

Es ist wirklich toll und hilfreich, wenn man sich hier austauschen kann. Bin echt froh, dass ich auf Jeff´s Seite gestoßen bin. Denn von da an konnte ich wenigstens anfangen in die richtige Richtung zu denken. Langsam aber kontinuierlich. Und Eure Beiträge helfen da unwahrscheinlich. Danke

Im Moment habe ich eine sehr hilfreiche Ablenkung um von der Gedankenspirale  rauszukommen, an tödlichen Krankheiten zu leiden und immer mehr Symptome hervorzurufen. Allerdings geht es mir körperlich sehr schlecht.
Durch den positiven Einfluss aber habe ich tolle Momente, in denen ich wieder (seit soooo langer Zeit) spüre, dass Leben durch mich fließt. Heute stand ich z.B. auf einer Rolltreppe auf dem Weg zur Arbeit. Die Sonne hat mich angeschienen und ich hab mich richtig gestreckt und kurz richtig gut gefühlt von innen raus.
Wenn man nur negative Gefühle hat über so lange Zeit, empfindet man kurze Augenblicke kleinen Glücks schon als Wunder.
Am besten geht es mir, wenn meine Bekanntschaft da ist. Und er kommt fast jeden zweiten Tag . Bei ihm fühle ich mich richtig wohl und muss an keine Symptome denken. Ich mach mir jetzt auch keine Gedanken, wie es weitergeht und was alles nicht passen könnte usw. usw. oder dass das nichts wird. Ich genieße die Zeit mit ihm jetzt richtig und sauge die Stunden Leben und gutes Gefühl auf wie ein Schwamm.

Genhen, dieses schlechte Gefühl, das man überhaupt gar nicht mehr aushalten kann, das kenne ich nur so gut. Ich möchte dann immer einfach raus aus meiner eigenen Haut. Einfach raussteigen aus meinem eigenen Körper, weil es da drin so schrecklich ist. Eins der schlimmsten Gefühle und meiner Meinung nach auch immer der Höhepunkte einer depressiven Phase mit Dps im Leben.

Liebe Pia, ich hoffe, dass es Dir gut geht und Du Deinen schlimmen Traum wirklich vergessen konntest.

Ich habe wieder verstärkte Phasen von Dp zur Zeit tagsüber und ich muss sagen, ich kann sie einfach geschehen lassen und sogar ruhig dabei bleiben. Ich denke dann ganz fest an meinen Schatz und lenke mich dadurch ab.
Dann gehts wieder einigermaßen, weil meine Hauptkonzentration eben auf etwas anderem liegt.

Genhen: Das mit der Schleimbildung finde ich sehr interessant, denn das habe ich seit ungefähr zwei Jahren. Mein Kehlkopf ist so derart verschleimt und das macht mir so richtig zu schaffen. Dass Du das auch hast, finde ich für meinen Teil schon wieder beruhigend. Denn ich dachte, in den schlimmen Phasen von Krankheitseinbildung ich hätte Mukoviszidose oder MS oder ALS.

Ich finds echt toll, dass wir uns hier gefunden haben. Das bereichert einen wirklich sehr, Menschen zu treffen, die genauso schreckliches durchmachen.

Aber wir schaffen das! Und irgendwann machen wir dann irgendwo in Deutschland ne große Party, in der wir mal ausgelassen feiern können

Ganz liebe Grüße, lasst Euch nicht unterkriegen.

Evi







genhen

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Reply with quote  #40 
das mit der Party ist eine sehr gute Idee) ... wie lange leidet ihr denn bereits an panikattacken und angstepisoden?? ich habe wirklich die Hoffnung, dass ich eines Tages wie Jeff 100% geheilt sein werde. und ich glaube das werden wir drei auch sein
hypochonder werden wir wahrscheinlich trotzdem bleiben
ich beginne zurzeit eine verhaltens therapie in der ich mich auch mit mir und meiner Kindheit/Vergangenheit beschäftige um mögliche Auslöser zu finden und zur Heilung zu kommen... die erste Sitzung hat sehr gut getan. ich berichte euch dann von der weiteren Entwicklung

viele grüße Evi und pia , und ich warte noch auf deine Antwort pia, du wolltest  nach der Nachtschicht schreiben

Gilligan

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Reply with quote  #41 
Hallo, bin wieder so spät, entschuldigt bitte.
Habe vor drei Tagen einen sehr langen Text geschrieben, wo ich ein neues Thema ansprechen wollte. Dann habe ich mal wieder den falschen Knopf gedrückt und ALLES war gelöscht 

Ich war danach so sauer (auf mich selbst natürlich), dass ich den Text nicht noch mal geschrieben habe, daher erst jetzt meine Antwort.

Habe mich oft gefragt, wie es Euch so geht...

Stimmt Evi, das mit der Party machen wir auf jeden Fall 

Ich glaube übrigens auch, dass es so ist, wie Du geschrieben hast: Wenn wir in belastenden, stressigen Situationen sind, werden wir wahrscheinlich immer wieder dazu neigen, mit Dp zu reagieren

Ich denke, wenn man "es" einmal hatte, wird bzw. kann es immer wieder kommen. Und es kommt eben einfach darauf an, wie wir damit umgehen.

Worüber ich mich mit Euch austauschen wollte (ich hoffe, ich kriege es einigermaßen verständlich formuliert, schwieriges Thema): Habt Ihr schon mal etwas über "Erleuchtung" in Bezug auf die Dp gelesen???

Es ist nämlich so, dass Dp in den westlichen Ländern als schwere Krankheit gilt, im asiatischen Raum ist es aber genau das Gegenteil. Dort werden Menschen, die Erfahrung mit Dp gemacht haben, als "Wissende" bzw. "Erleuchtete" angesehen. Dp ist dort ein Zustand, den jedermann anstreben sollte. Oft wird auch versucht, diese Dp und gefühlte Körperlosigkeit durch Drogen oder Meditation zu erreichen.

Wußtet Ihr das??? Krass, oder? Wer hätte das gedacht, wir sind alle Erleuchtete (was immer das heißen mag) 

Die Psychologen hier blocken direkt ab, wenn man das Thema anschneidet, aber in Indien z.B. würden die Menschen uns sehr für diese Erfahrung bewundern und wären fasziniert. Sie würden sich wohl fragen, wie wir so etwas "Tolles" nur erreichen konnten, ein göttlicher Zustand, hihi.

Was haltet Ihr davon? Auch, wenn es etwas abwegig klingt, aber manchmal fühle ich mich durch diese Dp so, als hätte ich sozusagen hinter die Kulissen geschaut, wisst Ihr, was ich meine? (Also schon in die Richtung "klitzekleine" Erleuchtung.)
Irgendwie bin ich (sind wir und alle mit Dp) ja schon sehr viel tiefgründiger durch dieses Erlebnis geworden, oder? Waren wir bestimmt auch vorher schon, aber da habe ich mir z.B. kaum Gedanken über mein ICH gemacht, oder ob Körper und Geist zusammen gehören, oder wer mir da im Spiegel entgegen sieht usw. Wie gesagt, es ist schwierig, das aufzuschreiben, aber ich glaube, Ihr wisst ungefähr, was ich sagen möchte...

Mich würde Eure Meinung dazu interessieren und ob Ihr davon schon einmal gehört habt.


Evi, was machen die Frühlingsgefühle??? Ich hoffe doch, sie bescheren Dir eine schöne, symptomfreie Zeit  
Und körperlich?

genhen, hast Du nicht jetzt die Tage Abi-Prüfung?
Wie sicher fühlst Du Dich nun mit Panik? Hattest Du noch eine weitere Sitzung beim Therapeuten?
Viel Glück mit den Prüfungen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  

Die Nachtschicht war übrigens super, war ganz eins mit meinem Körper, herrlich!

Der Albtraum ist auch schon fast vergessen, ABER: genau an dem besagten Datum (24.4.) um 11h (hiiiiiiiiiiiiiiilfe, die Zahl elf kam ja auch im Traum vor, Du weißt doch noch, Evi?) wird mir nun ein Backenzahn gezogen. Ja, er macht immer noch Probleme War jeden dritten Tag beim Zahnarzt und das seit drei Wochen.
Habe echt Schiss vor dem Eingriff, weil ich nun immer schon völlig dp in die Zahnarztpraxis komme. Habe sowohl Angst vor den Schmerzen, den Medikamenten, die ich wohl danach einnehmen muss und vor allem davor, dass die Dp dann bleibt. Außerdem hoffe ich doch sehr, dass die Zahlenkombination nichts zu bedeuten hat?! Wie gesagt, bin so ein bißchen abergläubisch.

Bitte wünscht mir Glück für Dienstag, 11h.

Alles Liebe und ich freue mich, von Euch zu hören

Whippie

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Reply with quote  #42 
Hallo Pia, hallo genhen,

das was Du schreibst Pia ist schon sehr interessant. Die Dp als Erleuchtung zu sehen, wäre vielleicht auch eine Möglichkeit damit besser ins Reine zu kommen. Wozu andere kiloweise Drogen konsumieren müssen, das haben wir sozusagen frei Haus *lacht*..........naturstoned !!

Allerdings denke ich, dass der Unterschied zwischen der schamanischen Depersonalisierung sozusagen (also in Folge von Meditation oder Drogen) und unserer Art der Dp die auslösenden Faktoren sind.
Wir verbinden damit etwas bedrohliches, negatives. Für die, die es künstlich erzeugen müssen, wäre es ein wünschenswerter Zustand, der wohl auch jederzeit wieder zu Ende ist.
Das mal hervorzurufen, wenn einem gerade danach ist, ist bestimmt etwas anderes, als den ganzen Alltag damit bestreiten zu müssen.

Pia, für den Zahnarztbesuch drück ich Dir selbstverständlich die Daumen. Aber sieh es mal postitiv. Zumindest kann Dir zu dem Zeitpunkt, ausser dem Licht vom Zahnarztsessel nix gröberes auf den Kopf plumpsen
Nein, das sind alles Zufälle, Datum, Termin, Traum ! Mach Dich locker, es wird alles gut und nichts Schlimmes kann Dir geschehen aufgrund dessen.

Zur Zeit geht es mit körperlich etwas besser, ausser ein paar Phasen am Tag in denen wieder sämtliche Symptome daherkommen. Dp verteilt sich auch schön gleichmäßig über den Tag, aber in einem - ich sag mal - erträglichen Maße.

Meine neue Bekanntschaft ist immer noch eine sehr undurchsichtige Person. Versuche das evtl. morgen nochmal ein bisschen zu durchleuchten. Das kommt aber wiederum darauf an, wie es meinem Vater bis dahin geht. Sonst hab ich nur einen Kopf für meinen Dad. Der ist nämlich heute früh um 5.00 Uhr ins Krankenhaus eingeliefert worden, weil ihm innerlich Adern geplatzt sind. Er wäre beinahe verblutet. Ich hab solche Angst, dass in der Nacht heute noch was passiert.

Ich merke, wie mein Nervenkostüm an der Situation leiden wird und auf Dauer wird es wohl auch die Dp und Depris wieder verschlimmern. Im Moment, wenn etwas Schlimmes passiert, bin ich immer sehr kontrolliert, gefasst und handlungsfähig. Aber ich weiß, dass sich solche Erlebnisse immer auf lange Sicht auswirken.
Warum kann nicht einfach mal eine Zeit lang alles gut laufen und man darf ein bisschen glücklich sein?
Das gibt es anscheinend für mich irgendwie gar nicht. Ein ganzes Leben voller ständiger Sorgen. Eigentlich müsste man froh sein, wenn man sich da etwas von sich selbst distanzieren kann. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Man will Kontrolle, wo man keine mehr hat.
Und vielleicht ist genau das auch der Fehler. Vielleicht sollte man seine Dp "genießen"!

Hoffe, Euch beiden gehts gut! Wünsche Dir liebe Pia alles Liebe, dass Du den 24. schnell rum bringst und zwar ohne Angst und genhen, ich hoffe, bei Dir ist alles klar zwecks Abi und so.

Ganz liebe Grüße,

Evi


genhen

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Reply with quote  #43 
das mit dem erleuchtet sein stimmt wirklich .. ich schreib euch Morgen mehr dazu am Laptop  ... Morgen ist Bio Abi
levnard

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Reply with quote  #44 
Hallo Jungs bin ein EX Paniker. Ich habe mich nie getrauet aus meiner Wohnung herauszugehen. Solche schlimme Panikanfälle habe ich erlebt. Herzrasen, Atemnot, schwindel, Zwangsgedanken, Brechreiz am Hals, Globusgefühl,extreme kälteempfindung. Todesängste das ich sterben würde, Das mein Herzversagt oder das ich ohnmächtig werde. Keine Luft mehr kriege. Kennt ihr das?? Ich denke schon.... All solche sachen habe ich über 2 Jahre lang erlebt. Ich habe es geschaft raus aus dem Teufelskreis der Panik. Heute Arbeite ich wieder gehe spazieren, einkaufen, fahre Auto verabrede mich mit Kollegen und viele weitere Sachen, die ich vorher während der Panikphasen, nie gemacht oder getan hätten. Euer Problem ist das ihr nicht Loslassen könnt. Viele von euch meinen ich lasse ja los aber ich erlebe immer wieder panikanfälle. Ich sage euch ihr könnt nicht loslassen. Ein Mensch der die Panik herausforder wie z.B nah komm doch Panik und dabei im Hintergrund Angst hat, bei dem wird sich inner kurzer zeit die Panik auftauchen. Warum? weil er Angst hat vor einem Panikanfall hat. Eigentlich will er ja das gar nicht erleben, oder sogar ein Konflikt mit der Panik aufbauen. das funktioniert nicht.

Man muss nur eines Tun Loslassen, den kampf aufgeben, es zu lassen und es geschehen lassen. ganz wichtig ist es DIE KONTROLLE AUFGEBEN. Loslassen heisst nicht mehr zu Kontrolieren, nicht mehr den herzschlag zu Kontrolieren auch nicht während eines Panikanfalles. GANZ wichtig AUCH NICHT WÄHREND EINES PANIKANFALLES DEN HERZSCHLAG ODER DEN ATEMRHYTMUS ODER DEN SCHWINDEL ZU KONTROLLIEREN. Nehem wir mal an sie erleben gerade einen panikanfall. Sie spüren wie ihr herz schneller schlägt und ihr Atem schwerer wird. Was macht man da gewöhnlicher weise? Mann hat seine ganze Aufmerksamkeit auf das Herz und den Atem. Warum?? Ganz einfach weil man Angst davor hat. Was tuen sie jetzt? Sie kontrollieren immer und immer wiedere was ihr Herz oder ihr Atem macht. SIE PROBIEREN ETWAS ZU KONTROLLIEREN WAS AUSGEZEICHNET FUNKTIONIERET. Sie werden immer solche Panikanfälle erleben, weil sie die kontrolle nicht aufgeben können, sie können nicht loslassen. Sie müssen loslassen lernen ein gutes beispiel


denke immer wenn sie ihn sehen unterhälst dich angeregt und genervt mit ihm. Das selbe tust du mit der Angst jeden tag. Das ist das gleiche wie der Mitarbeiter der dich nervt. Der Angst schenkst du ja auch volles beachten und unterhälst dich angeregt mit ihr, und ständig auf die Angst hörst.

 

Das gleich tust du mit dem Arbeiter der dich nervt, weil es ihm ja spass macht?

 

Es gibt 3 Mögliche schritten.

 

1. Entweder du ärgerst dich ständig das er dich nervt, und frisst es in dich hinein, das ist das gleich wenn Du Dir wegen Deiner Angst immer Selbstvorwürfe machst und Dich ärgerst, dass Du

sie hast. Das ist keine gute Idee, damit schadest Du Dir nur selbst und Deine Nerven kannst Du irgendwann wegwerfen.

 

2. Oder Du streitest mit dem Arbeiter und bittest ihn, zu gehen und dich ihn ruhe zu lassen, aber er lässt sich nicht einschüchtern, es macht ihm sogar Spaß, wenn Du Dich ärgerst und er bleibt eisern sitzen. Das ist das gleiche als wenn Du täglich mit Deiner Angst kämpfst. Kämpfen ist Festhalten und so wird man die Angst nie los. Kämpfen ist negatives Beachten. Auch keine gute Idee, denn der böse Arbeiter (die Angst) will ja beachtet werden. Ihr ist es egal, ob Du sie magst oder nicht, Hauptsache, Du beachtest sie.

 

3. Oder aber Du ignorierst Deinen bösen Mitarbeiter einfach. Du denkst "Du kannst mich mal" und gehst einfach Deiner Arbeit nach und tust so, als wäre keiner da. Das ist schwierig, zugegeben, und der Mitarbeiter, der ja beachtet werden will, wird nicht gleich verschwinden. Er wird sich erstmal

lautstark melden und Dich ständig dran erinnern, dass er da ist. Aber wenn Du Dich davon nicht beeindrucken lässt und ihn weiterhin links liegen lässt, dann wird es ihm irgendwann zu dumm und er wird stiller und stiller und irgendwann läst er dich in ruhe. Er wird noch hin und wieder bei dier vorbei schauen und versuchen, Dich zu überlisten wie ein lästiger Vertreter, aber es liegt an Dir, ob Du ihm Aufmerksamkeit schenkst oder nicht.

Was nicht beachtet wird, verschwindet irgendwann. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Es verschwindet auch aus Deinen Gedanken. So ist es auch mit der Angst und das meine ich mit Loslassen. Der Weg dahin ist schwierig, das stimmt, aber lohnend. Es nützt also überhaupt nichts, sich über sich selbst zu ärgern, mit sich zu hadern oder sich zu bedauern. Es nützt genauso wenig, ständig gegen sich selbst zu kämpfen oder gegen die Angst.

 

Der Arbeiter "Angst" ist ja in der gleichen betrieb, also in Deinem Körper kann man so sagen und wenn Du dagegen

kämpfst, kämpfst Du gegen Dich selber.

 

Daher immer wenn sie Panikattacken haben, müssen sie aufhören diese zu beachten. Sich ablenken oder das tun was sie tun müssen, seine Arbeit nachzugehen, sich anders beschäftigen, alls mit der Panik und sich selbst.

Die Gedanken weg von sich selbst bringen. Sagen sie sich selbst: Panik ich werde nicht auf dich hören, ich lassen es zu, dich das zu mache was du willst. Ich lassen deinen Werk geschehe. Dabei geben sie die kontrolle auf hören sie auf ihre bewusste aufmerksamkeit auf das nicht wollen zu widmen.

Viel erfolg!

levnard

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Reply with quote  #45 
  1. Hallo bin ein EX Paniker. Ich habe mich nie getrauet aus meiner Wohnung herauszugehen. Solche schlimme Panikanfälle habe ich erlebt. Herzrasen, Atemnot, schwindel, Zwangsgedanken, Brechreiz am Hals, Globusgefühl,extreme kälteempfindung. Todesängste das ich sterben würde, Das mein Herzversagt oder das ich ohnmächtig werde. Keine Luft mehr kriege. Kennt ihr das?? Ich denke schon.... All solche sachen habe ich über 2 Jahre lang erlebt. Ich habe es geschaft raus aus dem Teufelskreis der Panik. Heute Arbeite ich wieder gehe spazieren, einkaufen, fahre Auto verabrede mich mit Kollegen und viele weitere Sachen, die ich vorher während der Panikphasen, nie gemacht oder getan hätten. Euer Problem ist das ihr nicht Loslassen könnt. Viele von euch meinen ich lasse ja los aber ich erlebe immer wieder panikanfälle. Ich sage euch ihr könnt nicht loslassen. Ein Mensch der die Panik herausforder wie z.B nah komm doch Panik und dabei im Hintergrund Angst hat, bei dem wird sich inner kurzer zeit die Panik auftauchen. Warum? weil er Angst hat vor einem Panikanfall hat. Eigentlich will er ja das gar nicht erleben, oder sogar ein Konflikt mit der Panik aufbauen. das funktioniert nicht.
  2. Man muss nur eines Tun Loslassen, den kampf aufgeben, es zu lassen und es geschehen lassen. ganz wichtig ist es DIE KONTROLLE AUFGEBEN. Loslassen heisst nicht mehr zu Kontrolieren, nicht mehr den herzschlag zu Kontrolieren auch nicht während eines Panikanfalles. GANZ wichtig AUCH NICHT WÄHREND EINES PANIKANFALLES DEN HERZSCHLAG ODER DEN ATEMRHYTMUS ODER DEN SCHWINDEL ZU KONTROLLIEREN. Nehem wir mal an sie erleben gerade einen panikanfall. Sie spüren wie ihr herz schneller schlägt und ihr Atem schwerer wird. Was macht man da gewöhnlicher weise? Mann hat seine ganze Aufmerksamkeit auf das Herz und den Atem. Warum?? Ganz einfach weil man Angst davor hat. Was tuen sie jetzt? Sie kontrollieren immer und immer wiedere was ihr Herz oder ihr Atem macht. SIE PROBIEREN ETWAS ZU KONTROLLIEREN WAS AUSGEZEICHNET FUNKTIONIERET. Sie werden immer solche Panikanfälle erleben, weil sie die kontrolle nicht aufgeben können, sie können nicht loslassen. Sie müssen loslassen lernen ein gutes beispiel
  3. Ich habe ein kleines beispiel was ich damit meine. Es ist nicht wircklich so aber es ist ein hilfreiches beispiel.
  4. Nehmen wir mal an, sie gehen zur Arbeit. Egal in was für ein betrieb sie Arbeiten. Bei ihrem Arbeitsort haben sie Ihre Arbeitskollegen. Einer von denen Mobbt sie jeden tag, ruft den ganzen Tag aus, und das deshalb weil es ihm spass macht. Aber ihnen ja wohl nicht. Nehmen wir mal an dieser Mitarbeiter der sie jeden Tag nervt, denn sie als unerwünscht empfinden, ist ihre Angst. Und du wärst froh wenn er so schnell wie möglich verschwindet. Was will man dagegen tun?
  5.  Ich denke immer wenn sie ihn sehen unterhälst dich angeregt und genervt mit ihm. Das selbe tust du mit der Angst jeden tag. Das ist das gleiche wie der Mitarbeiter der dich nervt. Der Angst schenkst du ja auch volles beachten und unterhälst dich angeregt mit ihr, und ständig auf die Angst hörst.
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  7. Das gleich tust du mit dem Arbeiter der dich nervt, weil es ihm ja spass macht?
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  9. Es gibt 3 Mögliche schritten.
  10.  
  11. 1. Entweder du ärgerst dich ständig das er dich nervt, und frisst es in dich hinein, das ist das gleich wenn Du Dir wegen Deiner Angst immer Selbstvorwürfe machst und Dich ärgerst, dass Du
  12. sie hast. Das ist keine gute Idee, damit schadest Du Dir nur selbst und Deine Nerven kannst Du irgendwann wegwerfen.
  13.  
  14. 2. Oder Du streitest mit dem Arbeiter und bittest ihn, zu gehen und dich ihn ruhe zu lassen, aber er lässt sich nicht einschüchtern, es macht ihm sogar Spaß, wenn Du Dich ärgerst und er bleibt eisern sitzen. Das ist das gleiche als wenn Du täglich mit Deiner Angst kämpfst. Kämpfen ist Festhalten und so wird man die Angst nie los. Kämpfen ist negatives Beachten. Auch keine gute Idee, denn der böse Arbeiter (die Angst) will ja beachtet werden. Ihr ist es egal, ob Du sie magst oder nicht, Hauptsache, Du beachtest sie.
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  16. 3. Oder aber Du ignorierst Deinen bösen Mitarbeiter einfach. Du denkst "Du kannst mich mal" und gehst einfach Deiner Arbeit nach und tust so, als wäre keiner da. Das ist schwierig, zugegeben, und der Mitarbeiter, der ja beachtet werden will, wird nicht gleich verschwinden. Er wird sich erstmal
  17. lautstark melden und Dich ständig dran erinnern, dass er da ist. Aber wenn Du Dich davon nicht beeindrucken lässt und ihn weiterhin links liegen lässt, dann wird es ihm irgendwann zu dumm und er wird stiller und stiller und irgendwann läst er dich in ruhe. Er wird noch hin und wieder bei dier vorbei schauen und versuchen, Dich zu überlisten wie ein lästiger Vertreter, aber es liegt an Dir, ob Du ihm Aufmerksamkeit schenkst oder nicht.
  18. Was nicht beachtet wird, verschwindet irgendwann. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Es verschwindet auch aus Deinen Gedanken. So ist es auch mit der Angst und das meine ich mit Loslassen. Der Weg dahin ist schwierig, das stimmt, aber lohnend. Es nützt also überhaupt nichts, sich über sich selbst zu ärgern, mit sich zu hadern oder sich zu bedauern. Es nützt genauso wenig, ständig gegen sich selbst zu kämpfen oder gegen die Angst.
  19.  
  20. Der Arbeiter "Angst" ist ja in der gleichen betrieb, also in Deinem Körper kann man so sagen und wenn Du dagegen
  21. kämpfst, kämpfst Du gegen Dich selber.
  22.  
  23. Daher immer wenn sie Panikattacken haben, müssen sie aufhören diese zu beachten. Sich ablenken oder das tun was sie tun müssen, seine Arbeit nachzugehen, sich anders beschäftigen, alls mit der Panik und sich selbst.
  24. Die Gedanken weg von sich selbst bringen. Sagen sie sich selbst: Panik ich werde nicht auf dich hören, ich lassen es zu, dich das zu mache was du willst. Ich lassen deinen Werk geschehe.
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  26. Wenn sie die Angst und Panik lange genug ignorieren, dann verschwindet sie von selbst. Mann hat gelernt die Panik zu beachten. Jetzt müssen sie leider lernen die Angst und Panik nicht mehr zu beachten, keine weiter beachtung mehr schenken, sie nicht mehr festhalten! Einfach Ignorieren. Leider müssen sie selbst den weg dorthin gehen.
  27. Ich selbst kann mir nicht vorstellen das es eine anderen weg gibt, die Angst loszuwerden als durch loslassen. Dazu muss man wissen das Ignorieren und Verdrängen zwei paar Schuhe sind, wenn sie verstehn was ich meine. Wenn sie mir sagen das ich die Angst verdränge aber nichts nützt dann sind sie auf dem falschen weg. Verdrängen tut man ja etwas was man nicht will. Was einem stört oder belastet. Die Angst will ja das sie dich stört und einem belastet, dazu ist sie ja da! Man will die Angst verdrängen, weil man ja nicht in konflikt mit ihr oder in Auseinandersetztung kommen möchte.
  28. Viel Erfolg


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