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JustElliot

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Unwirklichkeit, ein witzger Post auf der englischen Seite:

Unwirklichkeit ist nichts weiteres als ein erschöpfter Geist... es kommt vom übermäßigen Sorgen und überanalyieren eines jeden Gedankens und jeder Empfindung. Es ist gruselig, aber harmlos. Sobald du aufhörst zu versuchen es zu stoppen, wird es weggehen. Das erste mal hat es mir eine riesen Angst eingejagt, aber als ich gelernt habe was es ist, habe ich sogar Späße darüber gemacht und es meinen "Urlaubskopf" genannt, als ob ich eine Pause von der Realität nehmen würde! Humor hilft! Ich habe durch die Therapie gelernt, dass dieses Gefühl auch dadurch schlimmer wird, dass man wegen der Angst hyperventiliert. (...)

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Dann möchte ich nochmal kurz anmerken, dass Panikreaktionen in der Regel nur dann kommen, wenn du dich in (meist) Lebensgefahr fühlst. Sei das durch Unwirklichkeit, wo du vielleicht glaubst, du würdest umkippen und nie wieder aufstehen oder dein Herz, das sich für dich komisch anfühlt und du etwas schlimmes vermutest. In meinem Fall war das immer nur eingebildet. Zu den Zeiten, wo mein Herz nicht in Ordnung schien, hat es tatsächlich blendend funktioniert. Panik ist eine normale Reaktion auf eine Gefahr. Sie wird dich solange begleiten, wie du dich gefährdet fühlst. Mach dir bewusst, dass das nicht der Fall ist.
Umso überforderter und gestresst du dich fühlst, desto schneller wird die Reaktion ausgelöst.

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Mögliche Hilfe bei GAS/GAD:
Möglichst aufhören die Gedanken zu analysieren. D.h. der Gedanke kommt, ist da und das war's. Nicht weiter beachten und zerkauen.
Anfangen die Gefühle und inneren Ereignisse wie z.B. Unwirklichkeit nicht mehr als Bedrohung zu sehen und als nichts, das dich krank machen kann. Ignoriere die Gefühle und Gedanken und deine Zweifel. Ja, ignoriere auch sie!
Du wirst es nicht machen wollen und lieber deinen Sorgen vertrauen/deinem Zweifel, aber du musst diese Angst einfach kommen lassen.

Angststörungen sind lösbare Probleme, aber wenn du sie einmal erlebst, mag es für dich schwer sein, sie zu überwinden. Der Grund dafür ist, dass während du die Fähigkeit hast, dich zu erholen (zu heilen), die Angst dich sprichtwörtlich AUSTRICKST eine Methode zu benutzen, die den Zustand aufrechterhält, als deine Furcht und Symptome verschwinden zu lassen. Es ist fast als wurdest du sabotiert, Methoden zu benutzen, die das Problem schlimmer machen, obwohl du so sehr versuchst dir selbst zu helfen!

Ab hier ist GAS

Mit den Gedanken streiten

Leute mit GAS fangen an eine kämpferische Beziehung mit ihren Gedanken zu führen. Manchmal nehmen sie den Inhalt ihrer Sorgen sehr ernst und ärgern sich darüber. Zum Beispiel, du hast den Gedanken "Was ist wenn ich meinen Job verliere?" und nimmst dir eine Menge Zeit dafür zu grübeln, ob dein Chef dich mag oder nicht, wo du nach einem anderen Job suchen könntest, wie du herausfinden könntest dass du gefeuert wirst, wie deine Kinder reagieren würden und so weiter. Du denkst eine Menge nach, um dich zu versichern und findest dich in noch mehr Sorgen wieder.

...und deine Gedanken fürchten


Und zu anderen Zeiten würdest du auhören über die Situation nachzudenken, in der du gefeuert werden würdest, und konzentrierst dich darauf, wie dieses ganze Sorgen dich beeinflussen könnte. Du würdest dich darum sorgen, dass das Sorgen zu einem Schlaganfall führen könnte, zu einem Nervenzusammenbruch. DU würdest dich um das Sorgen sorgen.

Es gibt andere Symptome von GAS - Schmerzen, Rastlosigkeit, Durchschlafstörungen - aber all diese Symptome scheinen durch das exzessive Sorgen verursacht zu sein.


Schlüsselwörter der Generalisierten Angststörung:


Es gibt zwei Wörter, die mehr als alle anderen, ein Zeichen dafür sind, dass du anfängst dich zu Sorgen. Diese Worte sind "Was wenn...?".
Leute mit GAS malen sich schlechte Dinge aus (was ist wenn ich zu ängstlich werde, um zu arbeiten), unabhängig davon, wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich es ist, und denken an die furchtbaren Konsequenzen, wenn jenes eintreten würde. Sie veruschen dann herauszufinden wie sie sicherstellen können, dass diese Sache niemals passieren wird.

Leute mit einer generalisierten Angsstörung wollen sehr sicher stellen, dass ihre schlechten Gedanken niemals Realität werden. Sie wollen jeden Zweifel aus dem weg räumen. Da es aber unmöglich ist zu beweisen, ohne den kleinsten Funken an Zweifel, dass etwas passieren könnte, öffnet dies die Tür zum endlosen Sorgen.

Wenn du GAS hast, verbringst du wahrscheinlich eine Menge Zeit deine Gedanken so hinzubekommen, wie du sie willst. Du willst überhaupt keine schlechten Gedanken haben, und wenn du welche hast, möchtest du dir selbst beweisen können, dass diese niemals wahrwerden. Du verbringst so viel Zeit damit, deine Gedanken auf die Reihe und so sortiert zu bekommen, wie du möchtest, dass du weniger Zeit und Energie in der realen Welt vertust.

Ändere lieber deine Reaktion,
als deine Gedanken


Das problem ist folgendes. Wenn ein Fels oder ein Baumstumpf auf deinem Grundstück wäre, könntest du es einfach entfernen und dann wäre das Problem behoben. Der Fels würde nicht wiederkommen. Aber wenn du einen Gedanken hast und versuchst ihn zu entfernen, wird der Versuch ihn zu entfernen praktisch unweigerlich dazu führen, dass er wiederkommt.

Das ist das Problem damit Gedanken stoppen zu wollen und mit Ablenkung generell. Wenn du dir sagst, nicht an Löwenzahnblumen zu denken, wirst du wahrscheinlich dutzende von ihnen sehen. Umso mehr du versuchst einen Gedanken zu unterdrücken, desto öfter wird er dazu tendieren, wiederzukommen. Objekte werde nicht wiederkommen, sobald du sie entfernst, Gedanken schon.

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