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tanja_30w

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Reply with quote  #1 
Hallo Jeff,

ich bin neu hier und durch Zufall hierher gekommen.
Jeff ich bin so fazinierd von Deiner Erfahrung, das du deine Angst annehmen und loslassen konntest. ich würde geren noch mehr erfahren.
Lange arbeite ich intensiv an mir und habe auch so einige Therapien schon mitgemacht. Zu Anfang habe ich auch Medikamente genommen , doch ich bin auch der Überzeugung, das es ohne gehen muß und kann. Lange bete ich schon, das auch ich eine Transformation erleben darf und alles hat eine Ende und ich bekomme wieder richtige Lebensfreude in mir.
Welche Erfahrungen hast  Du in Bezug auf körperliche Schmerzen in Verbindung zur Angst gemacht. Der körperliche Schmerz wird von jahr zu Jahr intensiver und läßt mich oftmals erstarren und lahm werden.
Was geschah genau in dem Moment in Dir , als deine Transformation da war.
Ich würde mich gerne mehr mit dir austauschen.

Herzliche Grüße Tanja

P.S. Gerne tausche ich mich auch mit allen anderen aus.

jeff

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Reply with quote  #2 
Hallo Tania

Was körperliche Schmerzen? Wo?

levnard

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Reply with quote  #3 
  1. Hallo bin ein EX Paniker. Ich habe mich nie getrauet aus meiner Wohnung herauszugehen. Solche schlimme Panikanfälle habe ich erlebt. Herzrasen, Atemnot, schwindel, Zwangsgedanken, Brechreiz am Hals, Globusgefühl,extreme kälteempfindung. Todesängste das ich sterben würde, Das mein Herzversagt oder das ich ohnmächtig werde. Keine Luft mehr kriege. Kennt ihr das?? Ich denke schon.... All solche sachen habe ich über 2 Jahre lang erlebt. Ich habe es geschaft raus aus dem Teufelskreis der Panik. Heute Arbeite ich wieder gehe spazieren, einkaufen, fahre Auto verabrede mich mit Kollegen und viele weitere Sachen, die ich vorher während der Panikphasen, nie gemacht oder getan hätten. Euer Problem ist das ihr nicht Loslassen könnt. Viele von euch meinen ich lasse ja los aber ich erlebe immer wieder panikanfälle. Ich sage euch ihr könnt nicht loslassen. Ein Mensch der die Panik herausforder wie z.B nah komm doch Panik und dabei im Hintergrund Angst hat, bei dem wird sich inner kurzer zeit die Panik auftauchen. Warum? weil er Angst hat vor einem Panikanfall hat. Eigentlich will er ja das gar nicht erleben, oder sogar ein Konflikt mit der Panik aufbauen. das funktioniert nicht.
  2. Man muss nur eines Tun Loslassen, den kampf aufgeben, es zu lassen und es geschehen lassen. ganz wichtig ist es DIE KONTROLLE AUFGEBEN. Loslassen heisst nicht mehr zu Kontrolieren, nicht mehr den herzschlag zu Kontrolieren auch nicht während eines Panikanfalles. GANZ wichtig AUCH NICHT WÄHREND EINES PANIKANFALLES DEN HERZSCHLAG ODER DEN ATEMRHYTMUS ODER DEN SCHWINDEL ZU KONTROLLIEREN. Nehem wir mal an sie erleben gerade einen panikanfall. Sie spüren wie ihr herz schneller schlägt und ihr Atem schwerer wird. Was macht man da gewöhnlicher weise? Mann hat seine ganze Aufmerksamkeit auf das Herz und den Atem. Warum?? Ganz einfach weil man Angst davor hat. Was tuen sie jetzt? Sie kontrollieren immer und immer wiedere was ihr Herz oder ihr Atem macht. SIE PROBIEREN ETWAS ZU KONTROLLIEREN WAS AUSGEZEICHNET FUNKTIONIERET. Sie werden immer solche Panikanfälle erleben, weil sie die kontrolle nicht aufgeben können, sie können nicht loslassen. Sie müssen loslassen lernen ein gutes beispiel
  3. Ich habe ein kleines beispiel was ich damit meine. Es ist nicht wircklich so aber es ist ein hilfreiches beispiel.
  4. Nehmen wir mal an, sie gehen zur Arbeit. Egal in was für ein betrieb sie Arbeiten. Bei ihrem Arbeitsort haben sie Ihre Arbeitskollegen. Einer von denen Mobbt sie jeden tag, ruft den ganzen Tag aus, und das deshalb weil es ihm spass macht. Aber ihnen ja wohl nicht. Nehmen wir mal an dieser Mitarbeiter der sie jeden Tag nervt, denn sie als unerwünscht empfinden, ist ihre Angst. Und du wärst froh wenn er so schnell wie möglich verschwindet. Was will man dagegen tun?
  5.  Ich denke immer wenn sie ihn sehen unterhälst dich angeregt und genervt mit ihm. Das selbe tust du mit der Angst jeden tag. Das ist das gleiche wie der Mitarbeiter der dich nervt. Der Angst schenkst du ja auch volles beachten und unterhälst dich angeregt mit ihr, und ständig auf die Angst hörst.
  6.  
  7. Das gleich tust du mit dem Arbeiter der dich nervt, weil es ihm ja spass macht?
  8.  
  9. Es gibt 3 Mögliche schritten.
  10.  
  11. 1. Entweder du ärgerst dich ständig das er dich nervt, und frisst es in dich hinein, das ist das gleich wenn Du Dir wegen Deiner Angst immer Selbstvorwürfe machst und Dich ärgerst, dass Du
  12. sie hast. Das ist keine gute Idee, damit schadest Du Dir nur selbst und Deine Nerven kannst Du irgendwann wegwerfen.
  13.  
  14. 2. Oder Du streitest mit dem Arbeiter und bittest ihn, zu gehen und dich ihn ruhe zu lassen, aber er lässt sich nicht einschüchtern, es macht ihm sogar Spaß, wenn Du Dich ärgerst und er bleibt eisern sitzen. Das ist das gleiche als wenn Du täglich mit Deiner Angst kämpfst. Kämpfen ist Festhalten und so wird man die Angst nie los. Kämpfen ist negatives Beachten. Auch keine gute Idee, denn der böse Arbeiter (die Angst) will ja beachtet werden. Ihr ist es egal, ob Du sie magst oder nicht, Hauptsache, Du beachtest sie.
  15.  
  16. 3. Oder aber Du ignorierst Deinen bösen Mitarbeiter einfach. Du denkst "Du kannst mich mal" und gehst einfach Deiner Arbeit nach und tust so, als wäre keiner da. Das ist schwierig, zugegeben, und der Mitarbeiter, der ja beachtet werden will, wird nicht gleich verschwinden. Er wird sich erstmal
  17. lautstark melden und Dich ständig dran erinnern, dass er da ist. Aber wenn Du Dich davon nicht beeindrucken lässt und ihn weiterhin links liegen lässt, dann wird es ihm irgendwann zu dumm und er wird stiller und stiller und irgendwann läst er dich in ruhe. Er wird noch hin und wieder bei dier vorbei schauen und versuchen, Dich zu überlisten wie ein lästiger Vertreter, aber es liegt an Dir, ob Du ihm Aufmerksamkeit schenkst oder nicht.
  18. Was nicht beachtet wird, verschwindet irgendwann. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Es verschwindet auch aus Deinen Gedanken. So ist es auch mit der Angst und das meine ich mit Loslassen. Der Weg dahin ist schwierig, das stimmt, aber lohnend. Es nützt also überhaupt nichts, sich über sich selbst zu ärgern, mit sich zu hadern oder sich zu bedauern. Es nützt genauso wenig, ständig gegen sich selbst zu kämpfen oder gegen die Angst.
  19.  
  20. Der Arbeiter "Angst" ist ja in der gleichen betrieb, also in Deinem Körper kann man so sagen und wenn Du dagegen
  21. kämpfst, kämpfst Du gegen Dich selber.
  22.  
  23. Daher immer wenn sie Panikattacken haben, müssen sie aufhören diese zu beachten. Sich ablenken oder das tun was sie tun müssen, seine Arbeit nachzugehen, sich anders beschäftigen, alls mit der Panik und sich selbst.
  24. Die Gedanken weg von sich selbst bringen. Sagen sie sich selbst: Panik ich werde nicht auf dich hören, ich lassen es zu, dich das zu mache was du willst. Ich lassen deinen Werk geschehe.
  25.  
  26. Wenn sie die Angst und Panik lange genug ignorieren, dann verschwindet sie von selbst. Mann hat gelernt die Panik zu beachten. Jetzt müssen sie leider lernen die Angst und Panik nicht mehr zu beachten, keine weiter beachtung mehr schenken, sie nicht mehr festhalten! Einfach Ignorieren. Leider müssen sie selbst den weg dorthin gehen.
  27. Ich selbst kann mir nicht vorstellen das es eine anderen weg gibt, die Angst loszuwerden als durch loslassen. Dazu muss man wissen das Ignorieren und Verdrängen zwei paar Schuhe sind, wenn sie verstehn was ich meine. Wenn sie mir sagen das ich die Angst verdränge aber nichts nützt dann sind sie auf dem falschen weg. Verdrängen tut man ja etwas was man nicht will. Was einem stört oder belastet. Die Angst will ja das sie dich stört und einem belastet, dazu ist sie ja da! Man will die Angst verdrängen, weil man ja nicht in konflikt mit ihr oder in Auseinandersetztung kommen möchte.
  28. Viel Erfolg

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