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JustElliot

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Reply with quote  #1 
Hallo. Hier ist ein kurzes Update zu dem, wie es mit meinem Fortschritt aussieht.

Wie ich vielleicht schonmal erwähnt habe, habe ich die Panikstörung seit letztem Jahr völlig los und seitdem ist nichts dergleichen jemals wieder passiert. Wenn ich mich schelcht fühlte wegen Angst, dann war das nur eine ganze Menge Anspannung, aber keine Panik mehr.

Seitdem ich es überwunden hatte, habe ich mit der generalisierten Angststörung zu tun gehabt. Mir fällt bis jetzt immer wieder auf, dass -wie ich es vielleicht auch schon erwähnt hatte- nichts anderes falsch ist, außer zu glauben, dass etwas falsch ist. Das ganze Analysieren bringt nichts, aber auch rein gar nichts.

Dieses ganze OCD Gedöns ist in diesem Zusammenhang nichts weiter als die Suche auf die Frage: Von was werde ich bedroht? Und da die Antwort darauf ist: Überhaupt nicht. Dann: Was ist los mit mir?

Beruhigend ist wie gesgat dann die Antwort: Wir fühlen uns nur nervös, weil wir auf die Angst reagieren mit dem tiefen glauben, dass etwas nicht stimmt, das gelöst werden muss und dass man sich beschützen muss. Immerhin ist es das, was die Angst denken lässt und dazu führt, dass alles aus einer sehr sorgenvollen Sichtweise gesehen wird.

Bei mir war es meistens das Zwischenmenschliche wo ich dachte, ich könnte auffallen und dass daher die Angst rührt. Viel Selbstkritik, immer wieder versuchen sich selbst zu "reparieren" und "in Ordnung" zu bringen, wo nichts kaputt ist.
In Gesprächen mit anderen Menschen merkt man vielleicht, dass die anderen noch viel mehr - sagen wir mal - Persönlichkeitsdefekte haben und trotzdem sehr friedlich leben können.

Immer das ständige Suchen nach WAS bedroht mich (Sorgenvolle Sicht auf alles drumherum) und WAS ist mit mir nicht OK (Wieso fühle ich mich so?). Beides ist im Grunde die gleiche Frage und meint: Wieso fühle ich mich ängstlich, wenn nichts falsch ist?...

Antwort: DU tust dir das an und indem du akzeptierst dass es dumm ist sich selbst ständig in's Gesicht zu schlagen, wenn man glaubt man wäre als Mensch fehlerhaft und man müsse diese Fehler ausbügeln, um da raus zu kommen.

Wir können nichts tun, weil es nichts zu tun gibt. Einfach warten. Diese Energie die wir als Stress fühlen ist lediglich die Kraft die wir verprasseln auf der Suche nach Schutz und einer Lösung ohne Gefahr und ohne Problem.

Was wir nicht verstehen macht uns ängstlich und lässt uns zweifeln, deswegen ist es meistens schwer loszulassen, wenn wir von Gedanken geplagt werden, die sinnvoll erscheinen. Wenn ich x,y,z plane, dann werde ich vorbereitet sein. Aber das denken wir nur, weil wir uns in diesem Moment bedroht fühlen. Es gibt nichts worauf man sich vorbereiten müsste und die Sorge verschwinden mit dem Gefühl der Bedrohung.

Haltet ich auf dem Laufenden! Bin sehr interessiert an euren Erfahrungen.
~ Gruß Elly
jeff

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Reply with quote  #2 
Sorgen ist ein bizarres Gefühl. Wir sorgen uns um die Zukunft. Aber viele von uns versuchen, die Sorge zu analysieren und zu kontrollieren, weil es sich nicht richtig anfühlt. Die Analyse der eigenen Sorgen erhöht nur die Sorgen, und Sorgen ist Angst. Besser zu praktizieren lassen die Analyse gehen weg.
Lumi

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Reply with quote  #3 
Gut erklärt Elly! Ich sehe es mittlerweile im Grunde genauso. Aber ich strauchle auch immer wieder mit dem richtigen Weg des Umgangs mit Angstgefühlen. Bisher hat es große Erfolge gebracht, mich nicht auf die Angst zu konzentrieren. Zwar zu akzeptieren, dass sie manchmal da ist, aber mein Leben weiter zu leben und mich, wenn es sein muss, auch aktiv abzulenken von den Angstgedanken. Dann konnte ich mich oft ganz normal fühlen und das war mein Beweis dafür, dass die Angstgefühle nicht echt sein können. Da wusste ich blitzartig, du bist ganz normal und gesund. Leider kam ich trotzdem immer wieder in die Bredouille, dass ich manchmal keinen Moment mehr allein sein konnte und immer was unternehmen musste. Sobald ich allein war, konnte ich mein Gehirn oft nicht davon abhalten, an die Angst zu denken und bums war sie wieder da. Schlussfolgerung ganz klar: Immer noch Angst vor der Angst. Nun sehe ich 2 Seiten: grundsätzlich ist das Fokussieren auf die Angst mein Hauptproblem. Leben und ablenken ist gut. Aber ich muss es auch in Ruhephasen hinbekommen, dem fast schon zwanghaften Beobachten und Lauern zu wiederstehen. Auch das ständige Lesen gehört mit dazu.
Ich bin oft im Clinch darüber mit meinem Therapeuten, der von Ablenkung gar nix hält und will, dass ich die Angst annehme, sie aushalte und merke, dass sie nicht echt ist. Quasi ähnlich wie Jeff, Claire Weekes und Paul David. Nur wenn ich das versuche, bleibe ich an der Angst kleben. Ich sehe zwar, dass sie ungefährlich ist, aber kann mich nicht von ihr lösen. So ist es auch beim Meditation. Ich sehe die Angst zwar im Abstand zu mir, konfrontiere mich aber absichtlich die ganze Zeit mit ihr und dadurch geht sie nicht weg.
Nur das normale Leben zeigt mir, wer ich wirklich bin und wie gut es mir gehen kann. Es ist, als wäre die Angst eine schlechte Angewohnheit. Obwohl ich nun soviel weiß, kann ich sie nicht ganz loslassen.
Eine ähnliche Diskussion hab ich hier gefunden: https://jeff.websitetoolbox.com/post/my-way-out-a-message-of-success-7883440?highlight=paul+david&pid=1290496424

Die Lösung steckt wohl eher irgendwo dazwischen. Ich will sie so gerne kapieren... Weil ich die Angst nicht einsehen kann. Ich will eine Lösung dafür. Ja das ist auch wieder die Angst vor der Angst. Es ist zum verrückt werden:-)
Würde mich auch freuen, eure Meinung dazu zu hören...
JustElliot

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Reply with quote  #4 
Lumi, ich denke das Problem ist dieser starke Wunsch nach Kontrolle über das Gefühl.
Kontrolle loslassen heißt deine Gedanken nicht mehr als gut oder schlecht zu bewerten und daraufhin schlechte Gedanken versuchen zu lösen. - Analysieren. Es sollte keine Spannung geben zwischen dir und deinen Gedanken, denn es gibt keine guten oder schlechten Gedanken, genauso wie es keine guten oder schlechten Gefühle gibt. Alles sind wertvolle Erfahrungen und wollen von dir angenommen und nicht verdrängt werden. Ohne das Gute gibt es nicht das Schlechte, aber trotzdem wollen wir uns von allem, was sich unangenehm anfühlt, befreien.

Lass alles so sein wie es ist, lass die Kontrolle los, denn diese Sucht nach Kontrolle gaukelt dir eine Gefahr vor, die es nicht gibt. Kontrolle aufgeben heißt aufhören deine Gedanken in eine bestimmte Bahn lenken zu wollen. Z.B. Verdrängung.

Das Leben kann man auch mit Angst sehr schön leben und sie kann einem von nichts abhalten - außer man lässt es zu. Ich kann z.B Bahn fahren, arbeiten, mit anderen Leuten treffen, auf Konzerte gehen. Alles was ein anderer Mensch auch kann, selbst wenn ich Angst spüren würde.

Lass einfach los und hör auf eine Lösung zu suchen oder Rückversicherung. Alles so sein lassen wie es ist.
JustElliot

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Reply with quote  #5 

Hey nochmal, ich hoffe ich überflute dich nicht mit Informationen, aber auf der englischen Seite ist mir ein Kommentar aufgefallen, der SEHR hilfreich ist.

Er meinte, er hat - so wie fast alle - eine anhaltende Angst verspürt, auch wenn die Panik weg war. Sein Ausweg war, alle seine Befürchtungen herauszufordern und vom Herzen her zu wünschen, dass es noch schlimmer wird.
Z.B.
Rückenschmerzen? Werd schlimmer.

Es wird für immer bleiben? Na gut, dann bleib für immer!

Das kann ich einfach nur bestätigen. Wenn man sich dem zu 100% hingibt, dann verschwindet es allmählich. Weil das was man fühlt nichts weiter als Befürchtungen (was wenn) sind. Und wenn man diese loslässt mit der völligen Akzeptanz, dass alles passieren darf, dann wird es weniger.

Innerhalb weniger Tage war es bei mir so weit runter gekühlt, dass ich mehrere Stunden nicht mehr darüber nachgedacht habe. Das wäre für mich vorher unvorstellbar gewesen.

Wie ich schonmal erwähnt hatte: Alles was man tut, um davon wegzurennen, verlängert es nur. Also: Kein Wegrennen! Lass all deine Befürchtungen wahr werden.


Viel Glück Lumi, wir kriegen das alle hin [smile] Wünsche dir einen wunderschönen Sonntag. Meiner ist super! Ich trinke Tee und esse schön. Heute bin ich so unglaublich glücklich. Woran das wohl liegt? [biggrin]

Lumi

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Reply with quote  #6 
Liebe Elly, ganz im Gegenteil.. ich freue mich immer von dir zu hören![wink]

Also das Herausfordern funktioniert bei mir nicht so ganz. Ich hab das Gefühl, ich lüge mir in die Tasche, wenn ich sagen würde, mir wäre es egal, ob ich für immer Rückenschmerzen oder diese Angstgefühle haben will. Das stimmt einfach nicht und da ich weiß, wie es sich normal anfühlt, will ich auch diesen Zustand wieder. Weil er ja in Wirklichkeit da drunter schlummert.

Ich hatte z.B. auch einen wundervollen Sonntag. Keine Spur von Angst. Aber auch keinen Druck.
Heute morgen wieder die gleiche Sache wie so oft unter der Woche. Ich wache auf und hab Angst. Angst um meinen Mann. Angst vor Auseinandersetzungen im Geschäft. Der Kopf dreht durch. Die Gedanken fliegen mir um die Ohren. In dem Moment präsent zu sein und das nur zu beobachten ist fast unmöglich. Klar weiß ich aus der Erfahrung, dass es die Angst ist und wieder verschwindet. Doch in dem Moment lässt es mich nicht los. Und ich kann es nicht aktiv loslassen. Es ist da. Ich fühle es und muss abwarten, bis ich im Geschäft so stark abgelenkt bin, dass es sich normalisiert. Nun sitze ich in der Mittagspause und bin einfach nur körperlich fertig und müde. Das saugt die ganze Energie auf....
Wer will diesen Zustand schon freiwillig? Auf der anderen Seite kann ich auch nix dagegen machen. Die Ängste zu besänftigen, hilft nicht. Ich kann nur damit leben, wenn es da ist und hoffen, dass es wieder weggeht, wenn ich mich nicht zu sehr damit beschäftige.
Wenn die Angst da ist und ich sie anschauen soll oder durch sie hindurchgehen soll, bleibe ich leider immer auf sie fokussiert. Es geht wirklich nur mit starker Ablenkung im Moment.
Es ist wie ein Hintergrundrauschen, dass einen ständig begleitet. Man will es ignorieren und hört es trotzdem die ganze Zeit. Also bleibt nix anderes übrig als Abwarten. Auch wenn ich so gerne ein Lösung hätte...

Viele Grüße!
Lumi
JustElliot

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Reply with quote  #7 

Mir wurde gesagt, dass man es nicht weggehen sieht.

Ist ja auch klar. 
Weil wenn man es beachtet, dann tut man so als bräuchte man sie. Und wenn man sie versucht zu verdrängen, dann tut man auch so, als wäre es wichtig genug, um es wegzuschieben. Beides Arten von Bekämpfung. Kontrolle generell ist Bekämpfung... zu versuchen den Zustand zu ändern.

Die Anspannung in dir ist die Wehr gegen deinen jetzigen Zustand, deswegen musst du ihr mit Akzeptanz entgegen kommen. Ich weiß wie schwer das ist, aber es ist der einzige Weg.

Akzeptiere dass schlimme Dinge passieren können. Es ist ein Teil des Lebens. Genauso wie ich akzeptieren muss, dass ich und alle meine geliebten Menschen auch sterben werden, aber es war niemals sinnlos gelebt zu haben.

Mit jedem Versuch deinen Zustand zu ändern, schlägst du dich nur selbst. Das musst du erkennen und genau das Gegenteil tun, indem du die Anspannung gehen lässt... dadurch dass du das einfach hin nimmst. Es ist nur ein Gefühl...

Wenn du ständig nach Absicherung suchst und dir sagst "Das und das muss ich noch wissen, bevor ich es loslasse und vergesse", dann behandelst du es ja wieder als Gefahr. Erst dann, wenn man alle Sicherheiten loslassen kann, dann wird es verschwinden.






Das hat Jeff auf der Seite geschrieben von Panicend:

"Andere, die es getan haben werden sich oft fragen, „OK, ich habe es getan, ich habe mich der Angst gestellt, aber warum kommt sie immer noch?“ Ich habe es genauso gemacht. Man versucht den Grund herauszufinden. 

Aber indem du das tust, analysierst du sie wieder um sie zu vermeiden. Du behandelst sie wieder als Bedrohung. Dein primitives Gehirn war so lange in Alarmbereitschaft, wie Dr. Tubridy sagt, es möchte nicht, dass du zu schnell entspannt und selbstgefällig wirst - für alle Fälle. Wenn es mitbekommt, dass du das wieder Auftreten deiner Angst mit Misstrauen beobachtest, denkt es, dass die Gefahr noch nicht ganz vorbei ist. "



So simpel ist das

Lumi

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Reply with quote  #8 
Heute hab ich es mal wieder verstanden. Hab deinen Text zum 2. Mal gelesen und nun besser kapiert. Komischerweise vergisst man es auch immer wieder und fürchtet sich doch vor dem Angstgefühl oder will die Gedanken bearbeiten oder es sonstwie bekämpfen. Manchmal denke ich, ich bin zu blöd, um mir das dauerhaft zu merken. Besonders wenn es eine Zeit lang ganz gut war, fall ich wieder darauf rein.
Für mich ist wichtig, dass ich gleichzeitig zum Angstgefühl-Zulassen ganz tief verankert weiß, dass eigentlich alles in Ordnung ist. Damit ich mich auch wirklich nicht fürchten brauche.
Das habe ich bisher falsch verstanden. Durch das ganze Akzeptieren und Zulassen der Angst, hab ich sie gleichzeitig für wahr gehalten. Dabei ist es genau das, was mich fürchten lässt.
Gefühle akzeptieren, wissen dass in Wahrheit nix los ist und den Alltag weiter leben. Also Mut und Kraft haben trotz den hässlichen und bremsenden Angstgefühlen weiter zu machen. Dann kommt auch die Belohnung.. die Nerven entspannen sich/ die Amy legt den Schalter um, weil sie nicht mehr kämpfen müssen. Puh... echt Wahnsinn das Ganze..
Lumi

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Reply with quote  #9 
Kann es sein, dass es nach der "ich-hab-es-kapiert"-Phase nochmal so richtig zurückkommt? Ich hab heute einen der schlimmsten Tage seit langem mal wieder. Hatte seit Tagen Magneschmerzen und Stress auf Arbeit. Dann kam die Angst so schlimm wie ganz am Anfang mit Durchfall und einem mega Deprischleier über allem. Zwischendurch blicke ich es wieder und es geht mir für Minuten gut und dann fängt es mich wieder ein. Eigentlich weiß ich, dass ich es selbst fabriziere. Trotzdem hab ich wieder Angst vor der Angst und dass es nun länger so bleibt. Das kann doch nicht wahr sein! Ich fühle mich so hilflos und würde wieder am liebsten krank machen. Hab zu nix Kraft. Und die bevorstehenden Weihnachtstage mit Besuch und Arbeit lösen bei mir immensen Druck aus.
Obwohl ich nun so viel weiß, bin ich dem Angstgefühl ausgeliefert und fühle mich als hätte ich nix gelernt. Es zuzulassen fällt mir sehr schwer. Ich bin ständig nur am Heulen und kann mich wieder auf nichts außer mir konzentrieren. Ich hasse diesen Zustand. Warum so ein Rückfall? Sind die Amy oder die Nerven so sensibel, dass sie nix mehr an Stress aushalten oder bringe ich mich durch eine Art Erinnerung an die Angst wieder selbst da rein?
JustElliot

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Reply with quote  #10 
Du machst dir Gedanken darüber wie du dich fühlst. Das ist das problem.
Akzeptieren nennt man es, wenn man schlechte Gefühle da sein lässt, ohne sich darüber zu sorgen. Ich hab auch manchmal echt fiese depri Momente, aber wenn ich nicht weiter darüber nachdenke, dann verschlimmere ich es nicht und mein Körper nutzt die Kraft, um zu heilen.
Lumi

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Reply with quote  #11 
Hab das erste Mal eine Nacht komplett ohne Schlaf hinter mir. Konnte nicht klar bleiben. Das Adrenalin schoss mir ständig durch. Hab versucht nix dagegen zu machen. War aber die ganze Zeit trotzdem ängstlich und besorgt, dass es mich wieder so überfällt. Ich fahr gerade trotz allem zur Arbeit und hoffe inständig mich ablenken zu können. Nun weiß ich alles über die Angst und hatte solche Fortschritte. Mein vorletzter Post kommt mir wie ein Witz vor. Als hätte nicht ich ihn geschrieben. Alles für den Eimer. Bin total verzweifelt.
Auch wenn ich nun weiß, dass ich Angst vor den Gefühlen habe, kann ich es nicht abstellen. Diese Gefühle sind einfach nur widerlich. Sorry dass ich immer wieder damit anfange, aber ich hab hier sonst niemanden der es so gut versteht wie du Elly!
JustElliot

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Reply with quote  #12 
Du versuchst es wegzubekommen = Bedrohung.
Du versuchst sicherzustellen, dass es für immer weg bleibt = Bedrohung

Bei mir ist es ernsthaft so, dass es mir eigentlich egal ist ob es bleibt oder nicht. Genau deswegen geht es weg.
JustElliot

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Reply with quote  #13 
Hallo ihr. Wie war eure Weihnachten? Auch so nervig...?

Bin jetzt erstmal froh, dass ich eine Weile frei habe und mal etwas Interessantes machen kann.
Lumi

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Reply with quote  #14 
Hallo Elly, ein gesundes neues Jahr wünsche ich dir! Mein Weihnachten und Silvester war eigentlich ganz schön. Nur dass ich zwischen den Feiertagen und auch heute schon wieder arbeiten muss.
Ich hoffe, du hast alles gut überstanden und konntest das machen wozu du in der freien Zeit Lust hattest!
Ich würde so gerne in diesem Jahr eine Alternative zu meinem Job finden. Hab da aber irgendwie eine totale Blockade. Finde weder etwas, das mir gefällt, noch wo ich mich glaube auch wohlzufühlen. Und die Angstsache macht es nicht leichter...

Die Feiertage hatte ich immer mal wieder Angst und solche vernebelten Gefühle... alles ist dann immer schlecht und schwierig. Wenn ich es schaffe, einen klaren Moment zu finden und mir sage, dass da gar nix ist, werde ich von jetzt auf gleich wieder klar. Alles ist dann wieder normal, positiv und ich hab wieder Lust zu allem. Bin wieder selbstbewusst und sehe keine Probleme.
Kann es so einfach sein? Bildet man sich alles nur ein? Glaubt man quasi nur an die Angst? Macht die Angst immer wieder solche Depri-Symptome, die eigentlich gar nicht echt sind. Das macht mir dann wieder Angst, dass der Kopf sowas kann...
Hattest du auch schonmal Magenschmerzen verbunden mit der Angst? Die begleiten mich nun seit Wochen schon. Organisch ist alles ok. Bei Druck und Stress geht es sofort los. Meinst du da hilft sowas wie Autogenes Training?

Liebe Grüße!
JustElliot

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Reply with quote  #15 
hi Lumi,

ich denke du bist schon sehr weit gekommen. Denn meistens ist es so: Panik-> Angst->Stress+Depression.
Also ein ganz normaler Verlauf. Das is bei mir auch so.

Wegen dem Job kann ich dir nur sagen, dass dein Herz immer weiß was richtig ist, egal ob du nun ängstlich bist oder nicht. Du musst nur tief genug in dich rein fühlen und in manchen Momenten wirst du es ganz stark wahrnehmen, auch wenn du erst unsicher sein wirst, ob man dem vertrauen kann. Vertraue den Gefühlen, die in ruhigen Momenten von alleine hoch kommen und handle danach. Es ist auch gar nicht so wichtig welche Entscheidung man trifft, Hauptsache man trifft eine. Alles hat seine vor und Nachteile und auch wenn du einen neuen Job hast, bist du auch nicht auf ewig daran gebunden. Du bist ein freier Mensch. Entscheide dich nach Herzenslust.

Und wegen dem Magen... hör auf darauf zu achten, dann wird das von alleine weg gehen, sofern es stressbedingt ist. Ansonsten mal zum Arzt. Wenn der nichts feststellen kann, dann bleib einfach ruhig und lass es seinen Verlauf nehmen. Irgendwann verschwindet das wieder. Is bei mir auch so gewesen. Umso mehr man sich verrückt macht deswegen, desto schlimmer wird's.

Aufhören gegen den Kampf zu kämpfen, dann ist alles gut. Gib einfach auf. Es gibt nichts zu gewinnen und nichts zu verlieren. 

Meine Feiertage waren ganz ok, meine Familie nervt manchmal und ich hab den Kontakt zu meinem Geliebten abgebrochen, weil er nicht weiß wie man eine Beziehung führt, aber ansonsten ist alles "okay". Nicht wirklich prickelnd, aber was soll man machen?

Kann ich dir hier eigentlich mal eine Privatnachricht schicken? Mir liegt da was auf dem Herzen.
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